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16.02.2011 Scorpion’s New Port Marina

Seit knapp einer Woche sind wir nun schon wieder in der Scorpion’s Marina in Port Canaveral – Zeit Euch unseren aktuellen Heimatort einmal kurz vorzustellen. Die Scorpion’s Marina ist eine von fünf im Port Canaveral. Sie hat als einzige einen Travellift der breit genug für unsere Pacific High ist und ist ausserdem authorisierter Coppercoat Partner. Die Marina ist im Familienbestitz, Sohn Erik leitet die Firma aber auch die Eltern sind noch aktiv tätig. Wir haben das Gefühl hier gut aufgehoben zu sein: auf der einen Seite ist die Marina groß genug um professionell zu arbeiten auf der anderen Seite fammiliär geführt und klein genug um sich persöhnlich um die Wünsche der Bootseigner zu kümmern. Auch wenn nicht Alles immer so läuft wie wir uns das Wünschen, haben wir doch zumindest das Gefühl, dass hier jeder eine gute Arbeit abliefern will.

Das ist unser aktueller Blick beim Sundowner auf den Hafen von Port Canaveral. Hier fahren jeden Tag ein paar große Kreuzfahrtschiffe ein und aus. Auf dem Foto sieht man die nagelneue “Disney Dream”  der Stolz der Disney Kreuzfahrt Gruppe: 340m lang, 130000 Brt schwer. Sie ist das größte jemals in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff und wurde erst Ende November 2010 von der Meyer Werft in Niedersachsen ausgeliefert.

Ein Foto mit Seltenheitswert: unsere Pacific High ganz in weiß. Das alte Antifouling wurde mit Hochdruckreiniger entfernt und das Unterwasserschiff sandgestraht um jetzt eine Sperrschicht Interprotect zu bekommen, bevor bis zu 7 Lagen Coppercoat aufgetragen werden.

Noch wird das Interprotect aufgetragen…

… doch schon erstrahlt das Unterwasserschiff der Pacific High im Kupfer Glanz.

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09.02.2011 Universal Studios

Unser zweiter Besuch eines Freizeitparks “Theme Parks” in Orlando führte uns in die Universal Studios…

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05.02.2011 Islands of Adventure – Orlando

Unser Traum für große und kleine Kinder wird war: wir besuchen die Freizeit Parks in Orlando!

Vorher jedoch gab es an Bord der Pacific High unerwartete lange Überlegungen und Diskussionen: es gibt in Orlando sieben große Freizeitparks und noch einmal soviele Wasserparks, Aquarien und Krokodilfarmen. Man kann einfach nicht Alles anschauen: dafür reicht die Zeit, die Kondition und auch unser Geld nicht. So hieß es Prospekte und Internetseiten studieren… was gefällt uns am besten!? Nach langem Abwägen, natürlich hatten Helena und Kolja das letzte Wort, haben wir und für die “Islands of Adventure” und die “Universal Studios” entschieden.

Früh Morgens sind wir mit dem Mietwagen die ca. 70 Meilen (eine Stunde mit dem Auto) nach Orlando gefahren. Die ganze Fahrt über wurde im Auto bereits aufgeregt spekuliert und diskutiert: wie sieht der Park wohl aus? welche Achterbahnen gibt es und wie schnell, spektakulär sind sie? wie voll wird es sein? was wird uns besser gefallen: Jurassic Park, Harry Potter oder gar Spiderman? So verging die Fahrt wie im Fluge und wir standen kurz nach neun Uhr im modernen Parkhaus.

Um es vorweg zu nehmen: unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht! Wir haben die Abenteuerinsel mehrfach umrundet und keine Achterbahn, keine Stunt Show, kein 4D Kino ausgelassen. Trotz des schönen Wetters war – Nebensaison sei Dank! – wenig los und wir mußten wenig bis garnicht anstehen um die Attraktionen zu besuchen. Am späten Nachmittag lies die Kondition zwar etwas nach, aber wir nutzten die Zeit voll aus, bis wir nach Einbruch der Dunkelheit freundlich zum Verlassen des Parks aufgefordert wurden. Unsere persönlichen Höhepunkte waren:

Kolja fand die Achterbahn Hulk am tollsten weil man gleich am Anfang steil einen Tunnel hinaufgeschossen wurde um dann in eine endlose Zahl von waghalsigen Loopings, Überschlägen und Spiralen zu enden.

Helena fand die ganze Harry Potter Welt am tollsten, besonders das Dorf Hogsmeade wegen den schönen, detailverliebten Häusern, Geschäften und Gassen in denen Sie endlos viele Details aus den Büchern wiederentdecken konnte.

Anita fand die 3D Achterbahn (Robocoaster) von Hogwards am tollsten weil man sich dort täuschend echt in die Zauberwelt von Harry Potter hineinverstzt fühlte: so hatten wir das Gefühl auf einem Besen über das Quidditch-Feld oder durch die Katakomnben von Hogwards zu fliegen.

Klaus fand die 3D Achterbahn (Robocoaster) von Spiderman am tollsten weil man dort Häuserwände hinunterstürzen mußte, von Flammen geröstet wurde nur um kurz danach mit Wasser bespritzt zu werden und weil ihm in dieser Achterbahn speiübel wurde.

Wir sind nicht die typischen Freizeitpark Fanatiker und kennen in Deutschland nur das Fantasialand in Brühl und das Legoland in Günzburg. Die amerikanischen Vorbildern hier in Orlando sind nicht um so viel besser, größer oder spektakulärer als die Parks in Deutschland. Was uns hier besser gefallen hat sind die wunderschönen Gebäude, die vielen Pflanzen, die vielen kleinen Shows und Gags auf den Straßen. Alles ist detailverliebt und sehr aufwendig gestalltet, selbst die Wartezonen, in dehnen wir (nicht) Schlange stehen mussten sind spannend angelegt und es gibt schon beim Warten vieles zu erleben.

Hundemüde sind wir zur Pacific High zurückgekehrt und gleich in die Betten gefallen. Zum Glück können wir uns ein paar Tage erholen bevor wir den nächsten Park erobern!

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04.02.2011 Kennedy Space Center

Nach Cape Canaveral sind wir aus drei Gründen zurückgesegelt (wir waren ja schon gut 150sm südlicher in Fort Lauderdale): wegen dem Kennedy Space Center und dem Shuttle Launch, den Freizeitparks in Orlando und dem neuen Coppercoat Unterwasseranstrich in der Scorpions Marina.

Vor zwei Tagen sind wir angekommen, haben auf der Pacific High “Klarschiff” gemacht und uns mit der Marina und der näheren Umgebung vertraut gemacht, ein Auto gemietet und sind jetzt startklar für einen der Fixpunkte unserer Weltumsegelung: dem Kennedy Space Center (KSC). Besonders Kolja und ich fiebern diesem Besuch entgegen: Kolja, weil er sich für für Alles, dass mit Fliegen und Weltraum zu tun hat, begeistert und ich kann mich noch gut daran erinnern als Kind am Fernseher die letzten Apollo Mond Missionen miterlebt zu haben. Unser aktueller Liegeplatz ist ja nur ca. 6 Meilen vom Space Shuttle Launch Pad entfernt.

Es wird für uns Alle ein unvergesslicher Tag: von früh morgens bis nach Sonnenuntergang bestaunen wir die Original Startrampen des Mercury, Saturn und Space Shuttle Programms, die vielen (Original) Exponate in den Museen. Besonders interessant fanden wir den gesamten Bereich (Montagehalle, Raketen Test Bereich, Startrampe) in dem das Space Shuttle Discovery für seine nächste Mission vorbereitet wird. Man bekommt ein ganz anderes Gefühl für die komplizierte Technik und die viele Arbeit die dahintersteht. Abgerundet wird dieses Gefühl “wirklich dabei zu sein” im Mission Control Raum wo wir einem  Briefing über den aktuellen Status der 133.ten Space Shuttle Mission beiwohnen konnten. Weitere Höhepunkte für uns waren der “Rocket Parc” wo wirklich alle Raketen die die USA jemals in den Weltraum geschossen haben ausgestellt sind, die Austtellung über die Apollo Mond Missionen mit Ihren Original Exponaten einer Saturn 5 Rakete, der Mondfähre oder der Rettungskapsel mit der die Astronauten auf die Erde zurückgekehrt sind. Wir vier waren uns aber einig, dass der neue Space Shuttle Simulator das “Beste” am Kennedy Space Center war. Hier steigt man in einen Nachbau des Shuttles, wird angegurtet und in eine vertikale Position gehoben, sodaß man quasi auf dem Rücken liegt. Dann beginnt der Startcountdown und man wird ordentlich durchgerüttelt wenn die Triebwerke zünden – von dem ohrenbeteubenden Lärm einmal abgesehen. Einen zweiten starken Ruck spürt mann wenn die Booster Raketen abgetrennt werden und nach der vielen Wackel- und Rüttelei geniesst man endlich die Ruhe wenn nach ca. 8 Minuten die Triebwerke komplett abgeschaltet werden. Es öffnen sich die großen Ladeluken des Shuttles und man schaut in den Weltraum auf den blauen Planeten Erde… natürlich ist es nur eine Simulation… wir waren trotzdem sehr beindruckt!

Viel Spannendes und Lehrreiches  über das amerikanische Weltraumprogramm, die Nasa und den Weltraum habne wir im KSC auf angenehme Weise vermittelt bekommen. Wir wollen Euch damit nicht langweilen, aber eine Angabe zu der Reisegeschwindigkeit / Zeit hat uns doch sehr ins Grübeln gebracht:

Atlantiküberquerung (2877 sm / 5300 km) Pacific High: 16 Tage 6 Stunden

Atlantiküberquerung Passagierflugzeug: ca. 7 Stunden

schnellste Atlantiküberquerung einer Concorde: 2 Stunden 57 Minuten

Atlantiküberquerung Space Shuttle: ca. 12 Minuten

MANN, WAS SIND WIR LANGSAM !!!

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18.02.2011 Island of Adventures II

Helena und Kolja hatten die “Islands of Adventure” am besten gefallen, sodass wir noch einen zweiten Ausflug in diesen Freizeitpark gemacht haben…

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01.02.2011 Florida – Cape Canaveral

Wir sind wieder zurück in Florida – gut 25 Grad warm: wir laufen wieder in T-Shirt und Shorts herum!

Die letzten Wochen in der “alten Heimat” waren wunderschön aber auch anstrengend. Fünf Wochen praktisch aus Koffern zu leben, ca. 3000 km durch Europa zu fahren sind etwas ganz anderes als unser Alltag auf der Pacific High. Wir haben uns riesig gefreut all die vielen Freunde und Verwandte wiederzusehen. Es ist doch etwas anderes wieder einmal gemütlich zusammenzusitzen. Dazu hatten wir Schnee und Kälte im Überfluss und auch der Zwischenstopp beim Starlight Express in Bochum – den sich die Kinder so gewünscht hatten – hat geklappt.

Wir hatten uns auf ruhige Tage und ein geregeltes Leben an Bord der Pacific High gefreut aber leider sind ein Großteil der Garantiearbeiten nicht erledigt. Eigentlich sind wir von Bord gegenagen um den Arbeiten mit ihrem Dreck und Lärm zu entfliehen, jetzt leben wir wietere 14 Tage auf eiiner Baustelle! Irgendwann hat auch diese ein Ende und nach einigem Ärger sind wir glücklich Fort Lauderdale am späten Nachmittag des 31. Januar zu verlassen und nach Cape Canaveral zu segeln wo wir unser Antifouling erneuern lassen wollen und hoffentlich einen der letzten Space Shuttle Starts erleben werden.

Wer weiß ob es am Cape Canaveral einen Supermarkt gibt (Scherz)? Wir starten daher zum Abschluß in Fort Lauderdale noch einen Großeinkauf!

Mal abgesehen davon, dass wir mit unserem Backbordmotor Probleme haben wiel vergessen wurde Kühlmittel aufzufüllen haben wir Glück mit dem ersten Segeltörn nach der langen Zeit an Land. Dank Golfstrom und angenehmen Winden segeln wir mit 10kn bis 12kn und wind schon am nächsten Mittag in Port Canaveral in der Scorpion’s New Port Marina.

Hier werden wir schon von Erik und seiner Crew erwartet. Gleich am nächsten Morgen bei Flut wird die Pacific Highaus dem Wasser gehoben und nun stehen wir in ungewohnter Umgebung  fest auf unseren Kielen an Land, gleich hinter einem Palmenhain.

Kolja wäscht eifrig die Salzkruste von der Pacific High herunter.

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26.12.2010 Ausflug in den Schnee

Am zweiten Weihnachtsfeiertag haben wir einen Ausflug in die verschneite bayerische Winterlandschaft gemacht. Es ging am Schliersee entlang zum Tatzelwurm. In diesem bekannten Ausflugs-Berg-Gasthof haben Anita und ich vor (vielen) Jahren unsere Hochzeit gefeiert.

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Wir machten einen Spaziergang durch die tiefverschneite Landschaft um den Tazelwurm – der Legende nach ein feuerspeiender Drache – zu suchen.

Leider war uns das Glück auch dieses Mal nicht hold und wir mußten anstatt über dem Feuer gerbratener Drachenkeule im Restaurant vom Tatzelwurm unseren Hunger stillen.

Beim Anblick der vielen Eiszapfen wird es uns immer noch ganz kalt!

Helena & Kolja haben sich zwei große abgebrochen und kurzerhand in Fechtinstrumente umgewandelt.

Alle Bilder können durch Anklicken (wie immer) vergrößert werden.

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19.12 bis 25.12 München – Tessin und zurück

Die Vorweihnachtstage wollten wir im Tessin verbringen und auf dem Weg dorthin bei meiner Schwester in Wil / Schweiz vorbeischauen. Mit dem Zug sind wir von München durch das verschneite Allgäu am Bodensee entlang nach Wil gefahren.

Wir hatten eine angenehme Fahrt konnten aber nicht ganz verstehn warum wir trotz freier Gleise und leichtem Tauwetter eine halbe Stunde Verspätung hatten…

Auch in Wil lag viel Schnee und auf dem abendlichen Spaziergang durch die Altstadt trafen wir diesen schlanken Herren im schicken weissen Anzug

Sandra war so lieb uns Ihr Auto zu leihen und so fuhren wir am nächsten Morgenm bei schönsten Sonnenschein über den San Bernadino Pass ins Tessin.

Auch das Tessin war dick verschneit und nach einem ersten Tag mit viel Sonne zogen Wolken auf und es vielen dicke Schneeflocken…

Wir nutzten das winterliche Wetter um schon etwas Weihnachten vorzufeiern…

Am Heiligabend fuhren wir zurück nach München…

Schneebedeckte Autobahnen in der Schweiz…

… das gleiche in Bayern.

Gute Laune am Nachmittag beim Warten auf das Christkind…

Wir singen Weihnachtslieder vor der Bescherung

Die Esserei über die Feiertage hört nicht auf: nachdem es am Weihnachtsabend 4Kg Rinderfilet gab, ging es am ersten Weihnachtsfeiertag mit bayerischem Schweinsbraten und Knödel weiter. Es lebe die leichte deutsche Küche!

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15.12 bis 18.12.2010 Miami – München

Mit einem lachendem und einem weinenden Auge sitzen wir abflugbereit im Cockpit der Pacific High. Aud der einen Seite freuen wir uns sehr darauf unsere Familien und Freunde wiederzusehen, auf der anderen Seite fällt uns der Abschied von unserem “zu Hause” auch nicht leicht.

Viel Zeit für Gefühlsduselei haben wir allerdings nicht, die Zeit drängt, der Flieger wartete nicht…

Bei schönstem Sonnenschein und gut 20 Grad starten wir in den Abendhimmel von Miami…

… und landen in München bei Schneefall und minus 3 Grad! Gerhard hat uns vom Flughafen abgeholt und Uschi hat schon ein bayerisches Weisswurstfrühstück vorbereitet.

Am nächsten Tag sind wir bei Angelika eingeladen…

Zwischdurch machen wir Spaziergänge durch die tiefverschneite Winterlandschaft…

… um uns dann bei Kaffee und Kuchen mit Familie und Freunden neben dem Kachelofen aufzuwärmen!

Helena und Kolja bekommen noch ihre dritte Hepatitis B Impfung bei unserem ehemaligen Hausarzt Dr. Wegele in Odelzhausen (man beachte das geschickte taktische Ablenkungsmanöver mit dem iPod!)

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15.12.2010 Fort Lauderdale – Florida

Abflugtag. Wir erledigten letzte Arbeiten am Schiff, übergaben Thierry die Schlüssel und sind froh, daß die Pacific High in guten Händen ist. Fest vertäut in der Marina lassen wir sie (einigermaßen) beruhigt alleine. Der Watermaker ist auf automatisches Flushen programmiert. Alle 7 Tage muß der Watermaker in Betrieb gehen, ansonsten verstopfen die Membrane. Daher hat unser Watermaker ein automatisches Flush-Programm, mit dem die Membrane einmal pro Woche durchgespült werden. Wir hoffen, dass es funktioniert. Ansonsten wird Thierry ein Auge darauf haben. Mittags machten wir uns auf den Weg nach Miami. Wir waren frühzeitig am Flughafen, mußten aber lange bei der Gepäckaufgabe anstehen, obwohl wir schon am Tag vorher online eingecheckt haben. Dann gingen wir zum Gate und es dauerte nicht mehr lange, bis wir einsteigen durften. Leider haben wir Uli und Imke von der SY Eiland nicht mehr sehen können, die heute ebenfalls von Miami nach Deutschland fliegen.