Die Zeit in Noank und Mystic Seaport wird uns unvergesslich bleiben. Wir wurden mit herzlicher Gastfreundschaft überflutet, uns ist jetzt noch ganz warm ums Herz. So viele nette Menschen, die uns einen Einblick in ihr Leben gegeben haben und uns in ihrem Ort und Yachtclub herzlich willkommen geheißen haben. Wir haben so Vieles durch sie und mit ihnen erlebt. Danke dafür, daß wir uns zwei Tage an euren Steg legen durften, danke für die vielen Taxifahrten. Und danke für die vielen tollen Ideen.
Nach einer Nacht an einem rolligen Ankerplatz (trotzdem wir genau hinter einem Wellenbrecher lagen) segelten wir weiter nach Newport. Dank Scott von der Safaritu, mit der wir in den Bahamas gesegelt sind haben wir hier viele Tipps für Anker- und Dinghyplatz bekommen. Und weil heute Freitag, der 13. ist haben wir wieder mal eine Fischerboje in unseren Propeller bekommen. Blöde Sache! Da wir in diesem Fall den betroffenen Motor nicht mehr benutzen können, mußten wir uns eine Strategie furs Ankern überlegen. Wir hatten Groß und Fock draußen. Die Fock einzurollen ist kein Problem, das Großsegel wieder runterzubekommen schon eher. Dazu müssen wir das Schiff in den Wind drehen und das ist ohne Hilfe von beiden Motoren nahezu unmöglich. So segelten wir in den Hafen von Newport und suchten uns dort eine wenig frequentierte Stelle am Rand. Dort warfen wir den Anker, wurden vom Wind automatisch “in den Wind” gedreht und konnten so das Großsegel bergen. Danach hatte Klaus die unschöne Aufgabe tauchen zu gehen und so den Propeller von der Fischerboje zu befreien. Die Casulo ankerte derweil schon. Wir trafen am Ankerplatz liebe Bekannte. Arnaud und Carol von der Charade. Die Sturmschäden an ihrer Catana wurden hier in Newport professionell behoben und nun wollen sie sich morgen auf den Weg nach New York machen. In etwa 4 – 6 Wochen wollen wir uns in der Nähe von Washington treffen. Wie die Zeit verfliegt! Nun haben wir schon Mitte August und wir wollen noch rauf nach Boston und Maine.