{"id":9483,"date":"2014-09-09T23:25:40","date_gmt":"2014-09-10T10:25:40","guid":{"rendered":"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/?p=9483"},"modified":"2014-09-10T23:46:01","modified_gmt":"2014-09-11T10:46:01","slug":"09-09-2014-segeln-von-am-samoa-nach-fiji","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/?p=9483","title":{"rendered":"09.09.2014 Segeln von Am. Samoa nach Fiji"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Mittwoch 3.9.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/00_20140903_DSC07876.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9485 size-medium\" src=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/00_20140903_DSC07876-700x466.jpg\" alt=\"00_20140903_DSC07876\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/00_20140903_DSC07876-700x466.jpg 700w, http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/00_20140903_DSC07876.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Tag beginnt mit einem leuchtenden Morgenrot w\u00e4hrend Kolja die Pacific High zur Bucht von Pago Pago hinaus steuert. Es herrscht ein ungew\u00f6hnlich reger Schiffsverkehr so fr\u00fch am Morgen: die F\u00e4hre aus Apia ist gerade angekommen, ein Containerfrachter l\u00e4uft in den Hafen ein und ein paar Tunafischer d\u00fcmpeln im Hafenwasser. Wir bitten ein letztes Mal den Hafenkapit\u00e4n um Erlaubnis diesen zu durchqueren und verabschieden uns nun auch per Funk von Am. Samoa. Der Harbor Master antwortet uns \u00fcberfreundlich, w\u00fcnscht uns eine gute und sichere \u00dcberfahrt und beendet seinen Funkspruch mit den Worten: \u201eM\u00f6ge Gott Euch sch\u00fctzen!\u201c. W\u00e4hrend wir das Gro\u00df Segel noch im Schutz der Bucht hochziehen, verabschieden sich am Funk weitere Segler\u2026 Ein wenig wehm\u00fctig ums Herz ist es mir schon als der Wind die Pacific High durch die breite Riff Passage auf den Pazifik hinaus schiebt\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/01_20140907_DSCN3871.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9486 size-medium\" src=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/01_20140907_DSCN3871-700x393.jpg\" alt=\"01_20140907_DSCN3871\" width=\"700\" height=\"393\" srcset=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/01_20140907_DSCN3871-700x393.jpg 700w, http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/01_20140907_DSCN3871.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es wird ein angenehmer erster Segel Tag: wir haben eine dichte Passatbew\u00f6lkung mit vielen sonnigen Abschnitten. Der Wind ist gut f\u00fcnf Knoten schw\u00e4cher als von den Grib Files vorhergesagt (ca. 14kn aus 160Grad) und 2m Welle aus der gleichen Richtung. Unsere neuen Segel stehen gut. Mein erster Eindruck ist, dass die neue triradiale Genua ruhiger steht als die alte (nur Crosscut) und wir gut 5 Grad h\u00f6her am Wind segeln k\u00f6nnen. Das Gro\u00df Segel ist einfach nur riesig. Das Square Top ist weiter geschnitten, l\u00e4sst sich trotzdem leichter hochziehen. Auch in den Reffs steht das Segel gut. Mittags gibt es leckeren Eier-Kartoffelsalat und Schnitzel satt, wir haben 2kg H\u00e4hnchenbrust und 4kg Kartoffeln verarbeitet! Nachmittags versuchen wir es mit Franz\u00f6sisch Unterricht auf der Fly. F\u00fcr \u201enormalen\u201c Unterricht im Salon ist es doch zu wellig. Gegen 18:00 Uhr reffen wir das Gro\u00df (2tes Reff) und beobachten dann den Sonnenuntergang am fast wolkenlosen Himmel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/07_20140905_DSC07925.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9487 size-medium\" src=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/07_20140905_DSC07925-700x466.jpg\" alt=\"07_20140905_DSC07925\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/07_20140905_DSC07925-700x466.jpg 700w, http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/07_20140905_DSC07925.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">War das unser zweiter Green Flush? Wir haben alle Vier die Sonne untergehen und ein zwei Sekunden danach noch einmal aufleuchten sehen. Es war aber kein gr\u00fcnes sondern ein wei\u00dfes Leuchten. Auf jeden Fall ein interessanter Sonnenuntergang. Anschlie\u00dfend kuscheln wir uns alle auf die Couch im Salon und schauen zusammen einen Film. Eine b\u00f6se \u00dcberraschung erlebt die erste Nachtwache (Len \/Kolja): unser Radar hat einen Totalausfall. Zusammen mit der nicht funktionierenden Windanzeige segeln wir jetzt blind durch die Nacht \u2013 super! W\u00e4hrend meiner Wache entdecke ich gegen Mitternacht eine rot blinkende\u00a0 Boje ca. 50m an Backbord an der Pacific High vorbei ziehen. Ob das eine Tsunami Warn Boje ist? Was h\u00e4tte passieren k\u00f6nnen wenn wir sie gerammt h\u00e4tten? Die restliche Nacht bringt keine weiteren \u00dcberraschungen und p\u00fcnktlich zum Sonnenaufgang zeihen wir das Gro\u00df wieder hoch. In den ersten 24 Stunden haben wir 150sm zur\u00fcckgelegt. Ganz Ok aber weniger als geplant und der Wind soll ja weiter abnehmen\u2026 wir korrigieren schon mal unsere Ankunftszeit in Suva auf Dienstag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Donnerstag 4.9.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Tag verl\u00e4uft \u00e4hnlich ruhig wie der vorangegangene. Wir haben viel Sonne bei unver\u00e4nderten Wind und Wellen Verh\u00e4ltnissen. Der Crew geht es gut, wir lesen, schauen Filme, spielen zusammen oder sitzen auf der Fly und beobachten das Meer und unterhalten uns. Ab Mittag ist der Vulkankegel der Insel Tafahi am Horizont zu sehen, sp\u00e4ter erkennen wir dann auch die gr\u00f6\u00dfere aber flachere Schwesterinsel Niuatoputapu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/02_20140904_DSC07891.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9488 size-medium\" src=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/02_20140904_DSC07891-700x466.jpg\" alt=\"02_20140904_DSC07891\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/02_20140904_DSC07891-700x466.jpg 700w, http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/02_20140904_DSC07891.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beide Inseln geh\u00f6ren zu Tonga. Hier leben recht abgelegen rund 900 Menschen. Unsere Freunde Helen und Stefano von der \u201eNovae\u201c waren vor ein paar Tagen hier. Per Mail haben sie uns einen ausf\u00fchrlichen Bericht geschickt. Auf Grund ihrer positiven Eindr\u00fccke wir es uns offen gehalten hier auch einen Stopp einzulegen. Da wir langsamer als geplant unterwegs sind, m\u00fcssten wir eine Nacht warten und k\u00f6nnten erst Morgen durchs Riff einlaufen. Auch unsere defekten Instrumente lassen eine direkte Weiterfahrt ratsam erscheinen und so schie\u00dfen wir nur ein paar Fotos von den Inseln. Gegen 16:00 Uhr kippt das Wetter rasch ohne, das wir es richtig bemerken. Ein dichtes Wolkenband zieht auf und bringt einige Squalls sowie Regen: na, das wird ja eine super Nachtwache!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/09_20140906_KK_L7823.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9489 size-medium\" src=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/09_20140906_KK_L7823-700x393.jpg\" alt=\"09_20140906_KK_L7823\" width=\"700\" height=\"393\" srcset=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/09_20140906_KK_L7823-700x393.jpg 700w, http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/09_20140906_KK_L7823.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Sonnenuntergang ist der Himmel dunkelgrau\/schwarz und wir k\u00f6nnen heranziehende Squalls nicht mehr erkennen. Das Gro\u00df wird daher komplett eingeholt, wir segeln sicherheitshalber unter Genua mit Motorunterst\u00fctzung durch die Nacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Freitag 5.9.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Pacific High kann Stolz auf Ihre Crew sein: Len, Anita und Kolja machen einen tollen Job w\u00e4hrend ihren Nachtwachen. Als ich gegen 3:00 Uhr morgens die letzte Wache \u00fcbernehme sind keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden. Ach doch, ein Kreuzfahrschiff, die \u201ePacific Jewel\u201c hat uns mit 17kn locker \u00fcberholt. Laut AIS Daten kommen Sie in Sydney an wenn wir in den Hafen von Suva einlaufen. Mit der Morgend\u00e4mmerung rei\u00dft der Himmel wieder auf, die restlichen Wolken l\u00f6sen sich schnell auf und ich erlebe einen wundersch\u00f6nen Sonnenaufgang. In den zweiten 24 Stunden schaffen wir bei Winden um 14kn (nachts nur mit Genua) nur noch 130sm. Der Tag bleibt genauso sch\u00f6n wie er angefangen hat: lockere Passatbew\u00f6lkung und viel Sonne. Der Wind frischt wieder etwas auf. Wir k\u00f6nnten den Parasailor setzen und deutlich schneller Segeln, w\u00fcrden dann aber voraussichtlich irgendwann nachts ankommen, was wir nicht wirklich wollen. Wir machen es uns gem\u00fctlich, spielen Karten oder Computer, lesen\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/10_20140906_DSC07940.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9495 size-medium\" src=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/10_20140906_DSC07940-700x466.jpg\" alt=\"10_20140906_DSC07940\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/10_20140906_DSC07940-700x466.jpg 700w, http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/10_20140906_DSC07940.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwischendurch gibt es leckere Snacks, zum Beispiel Tomaten mit Mozzarella (leckere Cocktail Tomaten und italienischer Galbani Mozzarella \u2013 unser Dank geht an den CostULess in Am. Samoa). Die kommende Nacht verl\u00e4uft gl\u00fccklicherweise genauso ruhig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Samstag 6.9.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einsamer Pazifik: au\u00dfer dem Kreuzfahrschiff haben wir keine weiteren Schiffe gesichtet. Auch Delfine oder Wale, die wir im Mitelmeer, Atlantik und in der Karibik so h\u00e4ufig angetroffen haben machen sich im Pazifischen Ozean rar. Woran das wohl liegt: wir haben keine Ahnung!?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/11_20140906_DSC07942_pano.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9491 size-medium\" src=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/11_20140906_DSC07942_pano-700x287.jpg\" alt=\"11_20140906_DSC07942_pano\" width=\"700\" height=\"287\" srcset=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/11_20140906_DSC07942_pano-700x287.jpg 700w, http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/11_20140906_DSC07942_pano.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es wird der bisher sch\u00f6nste Segel Tag unseres T\u00f6rns: Viel Sonne, kaum Wolken, der Schwell ist minimal und kommt von achtern. \u00a0Leider schw\u00e4chelt der Wind weiterhin und bei gesch\u00e4tzten 10kn Wind m\u00fcssen wir immer wieder dazu motoren. Daf\u00fcr ist es an Bord super gem\u00fctlich, wir leben wie vor Anker. Anita hat einen aufregenden Moment w\u00e4hrend ihrer Nachmittagswache. Sie liegt auf der Fly und liest als Sie bemerkt, dass die Tiefenanzeige unseres Echolots rasant ansteigt. Wir sind auf Position 17<sup>O<\/sup>34 S und 177<sup>O<\/sup>50 W und haben laut Echolot nur noch 13m Wasser unter den Kielen, dann f\u00e4llt die Tiefenanzeige wieder genauso schnell wie sie zuvor angestiegen ist. Wir befinden uns mitten im Pazifik, auf unseren Navigationskarten ist hier keine Untiefe verzeichnet. Wir tippen auf einen Messfehler (w\u00e4re nicht das erste Mal), etwas unheimlich ist das aber schon! Beim Kaffee besprechen wir den Vorfall: normalerweise blinkt unsere Tiefenanzeige bei einer Fehlmessung oder wenn die Tiefe \u00fcber 100m betr\u00e4gt, das war diesmal nicht der Fall\u2026 \u00a0in Suva werden wir versuchen im Internet mehr dar\u00fcber zu erfahren. Morgen werden wir den 180sten Breitengrad passieren \u00a0und damit offiziell die Datumsgrenze passieren und eine Tag verlieren. Abends kochen Len und ich Vegetarisch: Blumenkohl an Bechamel Sauce und Kartoffelp\u00fcree mit scharfer Pfeffersauce.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/06_20140905_DSC07921.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9498\" src=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/06_20140905_DSC07921-700x466.jpg\" alt=\"06_20140905_DSC07921\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/06_20140905_DSC07921-700x466.jpg 700w, http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/06_20140905_DSC07921.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Len und Kolja \u00fcbernehmen wieder die ersten Wachen: wir spielen derweil noch etwas Playstation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sonntag 7.9<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend meiner Wache ab Mitternacht laufen wir in Fiji Gew\u00e4sser ein. Wir durchsegeln die s\u00fcdliche Lau Gruppe. Ein Labyrinth an Inseln und Riffen. Wir nehmen daher die breite und tiefe Lakeba Passage und haben sicherheitshalber zwei getrennte GPS Systeme laufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/12_20140907_DSC07948.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9493 size-medium\" src=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/12_20140907_DSC07948-700x466.jpg\" alt=\"12_20140907_DSC07948\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/12_20140907_DSC07948-700x466.jpg 700w, http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/12_20140907_DSC07948.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Mond erstrahlt hell am Himmel, trotzdem ist es mir unm\u00f6glich die flachen Inseln und Riffe, die in einigen Meilen Entfernung an uns vor\u00fcberziehen, zu sichten. Unser Echolot macht die Sache wieder einmal nicht leichter: es blinkt zwar (= Fehlmessung) springt aber immer wieder munter zwischen 10m und 30m Tiefe hin und her. Welcher Depp programmiert so einen Murks bei Raymarine !!!??? Wenn das Echolot nicht messen kann (laut Karte ist es hier 600m tief) soll es auch nichts anzeigen, oder drei Balken. Aber nicht irgendwelche Fantasietiefen die Verwirrung stiften. Einen Tiefenalarm (zum Beispiel auf 50m) kann man nat\u00fcrlich auch nicht setzten: der Alarm w\u00fcrde nicht mehr aufh\u00f6ren zu piepsen. Alle 15 Minuten mache ich einen Rundumblick mit dem Fernglas. Gerne sitze ich mich dazu auf eine der Rumpfspitzen und erfreue mich daran, wie die Pacific High sanft durch die Wellen gleitet. Bis zu meiner Wachabl\u00f6sung durch Anita um 4:00 Uhr bleibt es eine leichte und ruhige Nachtwache. Ganz anders pr\u00e4sentiert sich die See wenige Stunden sp\u00e4ter als ich wieder aufwache: 2-3m steile Welle rollt seitlich an, die Pacific High b\u00e4umt sich auf und bockt wie ein Esel. Immer wieder schl\u00e4gt die See hart gegen die Bordwand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/13_20140907_DSC07968.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9496 size-medium\" src=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/13_20140907_DSC07968-700x466.jpg\" alt=\"13_20140907_DSC07968\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/13_20140907_DSC07968-700x466.jpg 700w, http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/13_20140907_DSC07968.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dunkelgraue Wolken ringsherum, gesch\u00e4tzte 25kn bis 30kn Wind aus 110 Grad. Anita und\u00a0 Kolja halten Wache auf der Fly in\u2026 Fliespulli, langen Hosen und DICKEN JACKEN !!! Bei nur 24 Grad f\u00fchlt sich der Wind richtig kalt an. Sie haben Gro\u00df und Genua ins dritte Reff gezogen, trotzdem segeln wir mit \u00fcber 8kn. So haben wir uns Fiji nicht vorgestellt! Brrrrrr!!! Steuerbord querab passieren wir die Insel \u201eNayau\u201c. Die See bleibt den ganzen Tag \u00fcber aufgew\u00fchlt und der Himmel bedeckt. Es sind unruhige, bockige letzte 24 Stunden bis nach Suva. Das muss jetzt nicht sein, aber man kann es sich nicht aussuchen. <a href=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/14_20140907_DSC07989.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-9492 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/14_20140907_DSC07989-200x200.jpg\" alt=\"14_20140907_DSC07989\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/14_20140907_DSC07989-200x200.jpg 200w, http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/14_20140907_DSC07989-50x50.jpg 50w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Am Nachmittag passieren wir den 180sten L\u00e4ngengrad und wechseln von der westlichen in die \u00f6stliche Erdhalbkugel. Wir feiern den Countdown zusammen auf der Fly und verfolgen wie die GPS Positionsanzeige von 179<sup>O<\/sup>59\u2018 West auf Ost umspringt. Erlebt man auch nicht alle Tage. Ganz offiziell \u00fcberspringen wir jetzt einen Tag und haben\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Montag, 8.9.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Len und Ich zaubern zum Abendessen noch eine kleine warme Mahlzeit, Kolja und ich fahren noch ein paar Autorennen auf der PS3. Bis auf die Wackelei sind es leichte Nachtwachen. Um 23:00 Uhr passieren\u00a0 wir die Insel \u201eGau\u201c in 9sm Entfernung. Obwohl der Himmel nach wie vor wolkenverhangen ist, kann man sie mit dem Fernglas schemenhaft erkennen. Wir haben immer noch hellen Vollmond. Es sind nur noch rund 50sm nach Suva, wir passen unsere Geschwindigkeit durch reffen der Fock so an, dass wir am fr\u00fchen Vormittag ankommen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dienstag, 9.9.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwas nach 4:00 Uhr Morgens \u00fcbernehme ich die letzte Wache von Anita. Das Meer hat sich etwas beruhigt, der konstante Wind ist geblieben. Nur unter gereffter Genua segeln wir immer noch mit knapp 6kn: voraussichtliche Ankunftszeit 9:00 Uhr. Um 5:00 Uhr fr\u00fch \u00fcberholt uns die \u201eMandango 3\u201c, ein 56m langer Zweimaster an Steuerbord. Ihr Ziel sind die neuen Hebriden \u2013 weitere 700sm segeln &#8211; da m\u00f6chte ich jetzt nicht tauschen. Das Meer bleibt bis zur Passage durch das Riff vor Suva aufgew\u00fchlt, der Wind bleibt uns aber auch erhalten und wir k\u00f6nnen bis zum Ankerplatz segeln \u2013 das freut den K\u00e4ptain!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/16_20140908_DSC08013.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9497 size-medium\" src=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/16_20140908_DSC08013-700x466.jpg\" alt=\"16_20140908_DSC08013\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/16_20140908_DSC08013-700x466.jpg 700w, http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/16_20140908_DSC08013.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben uns auf Kanal 16 sowohl bei \u201eSuva Port Control\u201c als beim \u201eRoyal Suva Yacht Club\u201c gemeldet. Wir werden gebeten am Quarant\u00e4ne Ankerplatz vor dem Suva Yacht Club auf die \u201eOffiziellen\u201c zu warten, die ab 14:00 Uhr kommen sollen. Das passt uns gut, so haben wir etwas Zeit auf der Pacific High Klar-Schiff zu machen und aus den letzten frischen Kartoffeln und Tomaten eine Suppe zu kochen. Nat\u00fcrlich wird die Suppe nicht fertig, denn der erste Beamte ist bereits gegen 11:30 Uhr an Bord. Nacheinander haben wir Biosecurity, Customs, und Immigration an Bord. B\u00fcrokratisch aber freundlich geht es zu, kontrolliert wird nur sehr oberfl\u00e4chlich. Ca. 180 USD kostet der Spa\u00df, dann verabschieden sich die Herren \u00a0mit freundlichem Winken und besuchen den n\u00e4chsten Segler, mit uns sind heute Vormittag weitere f\u00fcnf Segler in Suva angekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch 3.9. Der Tag beginnt mit einem leuchtenden Morgenrot w\u00e4hrend Kolja die Pacific High zur Bucht von Pago Pago hinaus steuert. Es herrscht ein ungew\u00f6hnlich reger Schiffsverkehr so fr\u00fch am Morgen: die F\u00e4hre aus Apia ist gerade angekommen, ein Containerfrachter l\u00e4uft in den Hafen ein und ein paar Tunafischer d\u00fcmpeln im Hafenwasser. 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