{"id":8626,"date":"2014-05-13T10:14:49","date_gmt":"2014-05-13T10:14:49","guid":{"rendered":" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/?p=8626"},"modified":"2014-05-13T10:14:49","modified_gmt":"2014-05-13T10:14:49","slug":"13-05-2014-einmal-hawaii-und-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/?p=8626","title":{"rendered":"13.05.2014 Einmal Hawaii und zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">6 Uhr aufstehen, Kaffee machen und Wetter checken: die Wettervorhersage f\u00fcr unseren T\u00f6rn nach Hawaii ist unver\u00e4ndert gut. Anita, Len u. Kolja fahren ein letztes Mal zum Einkaufen. Sie bringen unsere leeren Bierflaschen weg und viele Baguettes mit!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/KK_L7602.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-8627 size-medium\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/KK_L7602-700x466.jpg\" alt=\"KK_L7602\" width=\"700\" height=\"466\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein letzter Baguette-Bring-Service f\u00fcr Felice, Gipsy 4 und Afrcan Afair. Wer wei\u00df wann wir uns wieder sehen!?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um 9:00 setzen wir das Gro\u00df vor der Maikai Marina und segeln mit Motorunterst\u00fctzung durch den Pass. Hier trennen wir uns endg\u00fcltig von den drei befreundeten Segelbooten: w\u00e4hrend wir einen Nordkurs Richtung Hawaii einschlagen, bleiben unsere Freunde auf Westkurs nach Suwarov. Bald k\u00f6nnen wir den Diesel abstellen und bei 10kn TWS aus OSO (60 Grad AWA) segeln wir zwischen 7,5kn und 9kn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/DSC05991.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-8628 size-medium\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/DSC05991-700x393.jpg\" alt=\"DSC05991\" width=\"700\" height=\"393\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genauso schnell wie Bora Bora am Horizont verschwindet verlieren wir leider auch den Kontakt zu den drei anderen Booten. Die Stimmung an Bord k\u00f6nnte besser nicht sein: die See ist zwar etwas ruppig aber wir werden immer schneller und laufen konstant 10kn. Ein zwei dicke graue Regenwolken ziehen mittags \u00fcber uns hinweg, ansonsten herrscht Sonnenschein pur und wir wechseln uns gerne bei der Wache auf der Fly ab. Um 16:00 Uhr melden wir uns bei der Funkrunde des Pacific Island Net (G\u00fcnther aus Costa Rica). Trotz der rund 9.000km nach Costa Rica haben wir eine klare Verbindung \u2013 Kontakt zu halten via Kurzwelle ist schon toll. Um 18:00 Uhr klappt auch die Funkrunde mit Felice, Gipsy 4 und African Afair. Zum Abendbrot gibt es die letzten leckeren Baguettes belegt mit allerlei K\u00f6stlichkeiten und frischen Salat. Danach kommt f\u00fcr Anita und mich der H\u00f6hepunkt unseres bisherigen Segelabenteuers: Len und Kolja \u00fcbernehmen Nachtwachen: was f\u00fcr eine Erleichterung f\u00fcr uns! Wacheinteilung f\u00fcr heute Nacht: 7:00-22:00 Uhr Len, 22:00 bis 01:00 Uhr Kolja, 01:00 &#8211; 04:00 Uhr Klaus, 04:00 bis 07:00 Uhr Anita. Es werden ruhige Nachtwachen: der Wind bl\u00e4st weiterhin kr\u00e4ftig um die 18kn aus 60 Grad, die seitliche 2,5m Welle ist nicht gerade angenehm aber gut zu ertragen. Wir haben gerefft, segeln aber weiterhin konstant \u00fcber 9kn. Alle machen ihre Nachtwachen mit Bravour. Gegen 23:00 Uhr bittet mich Kolja einen Squall, den er am Radar gesichtet hat, mit ihm zusammen zu durchsegeln \u2013 er entpuppt sich als harmlos, wie all seine Vorg\u00e4nger, mit B\u00f6en von max. 23kn &#8211; find ich trotzdem toll, dass er so Umsichtig gehandelt und mich deswegen geweckt hat! Auch w\u00e4hrend meiner Wache ab 01:00 Uhr ziehen einige Squalls durch, die aber keine kr\u00e4ftigen B\u00f6en mit sich bringen. Wie schnell sind meine drei Stunden Wache vergangen: so ist Nachtsegeln angenehm! Auch den Vormittag \u00fcber halten die Kinder Wache, so dass Anita und ich uns lange ausschlafen k\u00f6nnen \u2013 das sind ja paradiesische Zust\u00e4nde! Der Wind weht weiterhin konstant um 20kn, wir sind schnell und segeln Etmale von \u00fcber 200sm an Tag. Das Meer ist noch etwas unruhiger geworden: an Schulunterricht ist da nicht zu denken. Wir vertreiben uns die Zeit mit ein paar Spielen, viel Lesen und Musikh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/KK_L7611.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-8629 size-medium\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/KK_L7611-700x466.jpg\" alt=\"KK_L7611\" width=\"700\" height=\"466\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Wachen der zweiten Nacht teilen wir vier uns. In Len und Kolja\u2019s Nachtwachen passiert nichts Aufregendes. Auch meine verl\u00e4uft zun\u00e4chst unspektakul\u00e4r, zwei leichte Squalls mit unter 25kn. Die Pacific High segelt durch die unruhige See mit ca. 8kn (Gro\u00df erstes Reff, Fock 2tes Reff) als ich gegen 3:00 Uhr morgens wieder einen gelben Fleck auf dem Radar entdecke. Er ist nicht gr\u00f6sser als die bisherigen und ich gehe nur der Sicherheit halber auf die Fly um dort den Squall zu beobachten. Doch diesmal kommt es ganz anders: innerhalb Sekunden zeigt der Windmesser 30kn an und steigt weiter. Ich steuere von Hand einen m\u00f6glichst Material schonenden Kurs. Die Pacific High liegt gut am Ruder und ich mache mir eigentlich keine Sorgen auch wenn der Windmesser auf \u00fcber 50kn gestiegen ist. Kolja, der im Salon geschlafen hat, bekommt den Sturm nat\u00fcrlich mit und holt Anita aus dem Tiefschlaf. Als Sie in den Salon st\u00fcrmt um mir zu helfen, wird Sie von einer heftigen seitlichen Welle durch die K\u00fcche den Abgang zum Backbordrumpf geschleudert und knallt mit voller Wucht auf die Treppe und den K\u00fchlschrank. Trotzdem ist Sie wenige Sekunden sp\u00e4ter bei mir auf der Fly. Gemeinsam steuern wir die Pacific High w\u00e4hrend den n\u00e4chsten 10 Minuten auf einem g\u00fcnstigen Kurs, dann ist der Spuk vorbei. Wir inspizieren unser Segel und Rigg mit starken Taschenlampen, hatten wir doch einen lauten Knall geh\u00f6rt. Dem ersten Augenschein nach, scheint Alles OK zu sein und wir nehmen unseren alten Am Wind Kurs wieder auf. Da h\u00f6ren wir ein Flattern im Gro\u00df: das Schothorn des ersten Reffs scheint ausgerissen zu sein. Mist, wieder eine Reparatur an unserem Segel, dass wir gerade erst general\u00fcberholen lassen haben. Jetzt sehen wir auch, dass unser Lazy Bag schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde und unser Chartplotter einen Schlag auf\u2019s Display bekommen hat. Halb so wild, wir k\u00f6nnen ja im 2ten Reff weitersegeln. Keine 10 Minuten sp\u00e4ter h\u00f6ren wir ein lautes Ratsch und dann wieder ein verd\u00e4chtiges Schlagen im Gro\u00df: zwei lange Risse im Segel klaffen bis zur Latte des dritten Reffs. Als wir ins dritte Reff gehen wollen stellen wir fest dass an anderer Stelle auch oberhalb der Latte das Gro\u00df gerissen ist. Wir befinden uns auf Position 10<sup>o<\/sup>30\u2018 S 150<sup> o<\/sup> 26\u2018 W, schon 430sm von Franz\u00f6sisch Polynesien entfernt, aber immer noch knapp 2200sm nach Hawaii. Ohne Gro\u00df weiter zu segeln erscheint uns riskant. Wir beschlie\u00dfen schweren Herzens auf S\u00fcd Kurs zu gehen und wieder nach Bora Bora zur\u00fcck zu segeln\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>6 Uhr aufstehen, Kaffee machen und Wetter checken: die Wettervorhersage f\u00fcr unseren T\u00f6rn nach Hawaii ist unver\u00e4ndert gut. Anita, Len u. Kolja fahren ein letztes Mal zum Einkaufen. Sie bringen unsere leeren Bierflaschen weg und viele Baguettes mit! Ein letzter Baguette-Bring-Service f\u00fcr Felice, Gipsy 4 und Afrcan Afair. Wer wei\u00df wann wir uns wieder sehen!? 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