{"id":6669,"date":"2013-08-27T00:01:38","date_gmt":"2013-08-27T00:01:38","guid":{"rendered":" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/?p=6669"},"modified":"2013-08-27T00:01:38","modified_gmt":"2013-08-27T00:01:38","slug":"27-08-2013-huahine-iti","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/?p=6669","title":{"rendered":"27.08.2013 Huahine Iti"},"content":{"rendered":"<p><!--:de--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anders als in Tahiti und Moorea ankern wir in der Avea Bucht ganz im S\u00fcdwesten von Huahine Iti in 12m tiefen kristallklarem, k\u00f6nigsblauem Wasser. Vor uns das breite, intensiv g\u00fcne Riff, hinter uns ein schmaler palmenges\u00e4umter Sandstrand.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC01933_01939.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-6670\" alt=\"20130827-DSC01933_01939\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC01933_01939-600x206.jpg\" width=\"700\" height=\"230\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anita bringt mich mit einem Fahrrad zum Strand. W\u00e4hrend Sie heute mit dem Schulunterricht an der Reihe ist, m\u00f6chte ich die s\u00fcdliche Insel (Huahine ist zweigeteilt) umrunden. Mir f\u00e4llt gleich auf den ersten Kilometern auf, dass die H\u00e4user auf Huahine, wenn gleich ordentlich, deutlicher einfacher gebaut sind als in Moorea. Huahine ist die urspr\u00fcnglichste der Gesellschaftsinseln, touristisch kaum erschlossen und die Einwohner daher \u00e4rmer. Umso leichter empfinde ich es mit den Polynesiern auf Huahine in Kontakt zu treten. An einer Haltestelle in Parea komme ich schnell mit vier Frauen ins Gespr\u00e4ch, die auf den morgendlichen Bus nach Fare warten. H\u00e4ufig kichernd erz\u00e4hlen sie mir von ihrem Leben und geben mir einige Tipps zu den Wegen und Stra\u00dfen auf Huahine. Mir f\u00e4llt auf, das jeder noch so kleine Ort mehrere Kirchen hat: hier scheinen die Missionare ganze Arbeit geleistet zu haben. Etwas weiter entdecke ich auf einem weiten Platz neun, teils \u00e4ltere Damen, Palmwedel flechten. Das wollte ich schon immer einmal erkl\u00e4rt bekommen und ich bitte Sie h\u00f6flich ob ich ihr Handwerk aus der N\u00e4he betrachten darf. Gerne erkl\u00e4ren Sie mir ihre Flechttechnik. So weit ich sie verstanden habe, gibt es drei Grundflechtarten. Je nach dem ob es sich um einen Palmenwedel f\u00fcr das Dach eine Au\u00dfenwand oder Innenwand handelt. Geschickt und flink schaut das bei den Frauen aus. Ich darf auch einmal probieren, werde aber bald lachend wieder entlassen: ich w\u00fcrde die Palmbl\u00e4tter nur ruinieren! In der Bucht von Manuti komme ich mit jugendlichen Fischern ins Gespr\u00e4ch, die hier in einer Art Kommune (ganz ohne Frauen, darauf legen sie Wert!) leben. Beim weiter radeln sehe ich dann aber doch ein junges M\u00e4dchen, dass \u2013 so scheint mir \u2013 ihnen Essen bringt: nobody is perfect! Am Ende der Bucht gilt es eine kleine Steigung zu erklimmen (ca. 70 H\u00f6henmeter) da die Stra\u00dfe \u00fcber die Klippen f\u00fchrt. F\u00fcr den Schwei\u00dfausbruch wird man\u00a0 mit einer grandiosen Aussicht auf das Riff entlohnt. Im kleinen \u00d6rtchen Maroe komme ich mit der Besitzerin eines idyllischen Restaurants ins Gespr\u00e4ch. Die Zeiten w\u00e4hren nicht gut, erkl\u00e4rt Sie mir. Sie w\u00fcrde trotzdem jeden Tag frisch kochen. Essen g\u00e4be es von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr, heute st\u00e4nde gebratener Fisch mit gr\u00fcnen Bohnen und Reis auf dem Speiseplan. Obwohl wir erst 10:30 Uhr haben w\u00fcrde Sie f\u00fcr mich eine Ausnahme machen und will Sie mich zum Essen \u00fcberreden. Mir ist es aber doch noch zu fr\u00fch. Nachdem ich die Br\u00fccke passiert habe, die beide Inseln von Huahine verbindet, geht es wieder steil bergauf. Die Stra\u00dfe folgt leider nicht mehr der K\u00fcste, sondern f\u00fchrt \u00fcber einen Bergr\u00fccken in die n\u00e4chste Bucht. Es sind zwar nur 150 H\u00f6henmeter, aber die haben es in sich. Ich bin zumindest ein wenig Stolz mich bis zum Pass gek\u00e4mpft zu haben und nicht abgestiegen zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC02071_02076.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-6672\" alt=\"20130827-DSC02071_02076\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC02071_02076-600x219.jpg\" width=\"700\" height=\"235\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der anderen Seite geht es genauso steil bergab. Ich bin eigentlich nicht von \u00e4ngstlicher Natur, mache mir aber trotzdem etwas in Sorge ob die einfachen Bremsen unserer Klappr\u00e4der durchhalten. Etliche kleine Vanilleplantagen entdecke ich auf meiner Inseltour. Sie sind aber unspektakul\u00e4r, da die Felder komplett in schwarzen engmaschigen Netzen eingeh\u00fcllt sind. Gegen Mittag bin ich wieder zur\u00fcck an unserem Strand, meiner Meinung nach der sch\u00f6nste von Huahine Iti und bitte per Funk zur\u00fcck an Bord geholt zu werden. Mit rund 30km war die Umrundung knapp halb so lang wie auf Moorea aber sehr besonders interessant und ereignisreich. Ich finde mit dem Rad kann man die Inseln am besten entdecken!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><p>Invalid Displayed Gallery<\/p><\/p>\n<p><!--:--><!--:en--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anders als in Tahiti und Moorea ankern wir in der Avea Bucht ganz im S\u00fcdwesten von Huahine Iti in 12m tiefen kristallklarem, k\u00f6nigsblauem Wasser. Vor uns das breite, intensiv g\u00fcne Riff, hinter uns ein schmaler palmenges\u00e4umter Sandstrand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC01933_01939.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-6670\" alt=\"20130827-DSC01933_01939\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC01933_01939-600x206.jpg\" width=\"600\" height=\"206\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anita bringt mich mit einem Fahrrad zum Strand. W\u00e4hrend Sie heute mit dem Schulunterricht an der Reihe ist, m\u00f6chte ich die s\u00fcdliche Insel (Huahine ist zweigeteilt) umrunden. Mir f\u00e4llt gleich auf den ersten Kilometern auf, dass die H\u00e4user auf Huahine, wenn gleich ordentlich, deutlicher einfacher gebaut sind als in Moorea. Huahine ist die urspr\u00fcnglichste der Gesellschaftsinseln, touristisch kaum erschlossen und die Einwohner daher \u00e4rmer. Umso leichter empfinde ich es mit den Polynesiern auf Huahine in Kontakt zu treten. An einer Haltestelle in Parea komme ich schnell mit vier Frauen ins Gespr\u00e4ch, die auf den morgendlichen Bus nach Fare warten. H\u00e4ufig kichernd erz\u00e4hlen sie mir von ihrem Leben und geben mir einige Tipps zu den Wegen und Stra\u00dfen auf Huahine. Mir f\u00e4llt auf, das jeder noch so kleine Ort mehrere Kirchen hat: hier scheinen die Missionare ganze Arbeit geleistet zu haben. Etwas weiter entdecke ich auf einem weiten Platz neun, teils \u00e4ltere Damen, Palmwedel flechten. Das wollte ich schon immer einmal erkl\u00e4rt bekommen und ich bitte Sie h\u00f6flich ob ich ihr Handwerk aus der N\u00e4he betrachten darf. Gerne erkl\u00e4ren Sie mir ihre Flechttechnik. So weit ich sie verstanden habe, gibt es drei Grundflechtarten. Je nach dem ob es sich um einen Palmenwedel f\u00fcr das Dach eine Au\u00dfenwand oder Innenwand handelt. Geschickt und flink schaut das bei den Frauen aus. Ich darf auch einmal probieren, werde aber bald lachend wieder entlassen: ich w\u00fcrde die Palmbl\u00e4tter nur ruinieren! In der Bucht von Manuti komme ich mit jugendlichen Fischern ins Gespr\u00e4ch, die hier in einer Art Kommune (ganz ohne Frauen, darauf legen sie Wert!) leben. Beim weiter radeln sehe ich dann aber doch ein junges M\u00e4dchen, dass \u2013 so scheint mir \u2013 ihnen Essen bringt: nobody is perfect! Am Ende der Bucht gilt es eine kleine Steigung zu erklimmen (ca. 70 H\u00f6henmeter) da die Stra\u00dfe \u00fcber die Klippen f\u00fchrt. F\u00fcr den Schwei\u00dfausbruch wird man\u00a0 mit einer grandiosen Aussicht auf das Riff entlohnt. Im kleinen \u00d6rtchen Maroe komme ich mit der Besitzerin eines idyllischen Restaurants ins Gespr\u00e4ch. Die Zeiten w\u00e4hren nicht gut, erkl\u00e4rt Sie mir. Sie w\u00fcrde trotzdem jeden Tag frisch kochen. Essen g\u00e4be es von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr, heute st\u00e4nde gebratener Fisch mit gr\u00fcnen Bohnen und Reis auf dem Speiseplan. Obwohl wir erst 10:30 Uhr haben w\u00fcrde Sie f\u00fcr mich eine Ausnahme machen und will Sie mich zum Essen \u00fcberreden. Mir ist es aber doch noch zu fr\u00fch. Nachdem ich die Br\u00fccke passiert habe, die beide Inseln von Huahine verbindet, geht es wieder steil bergauf. Die Stra\u00dfe folgt leider nicht mehr der K\u00fcste, sondern f\u00fchrt \u00fcber einen Bergr\u00fccken in die n\u00e4chste Bucht. Es sind zwar nur 150 H\u00f6henmeter, aber die haben es in sich. Ich bin zumindest ein wenig Stolz mich bis zum Pass gek\u00e4mpft zu haben und nicht abgestiegen zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC02071_02076.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-6672\" alt=\"20130827-DSC02071_02076\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC02071_02076-600x219.jpg\" width=\"600\" height=\"219\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der anderen Seite geht es genauso steil bergab. Ich bin eigentlich nicht von \u00e4ngstlicher Natur, mache mir aber trotzdem etwas in Sorge ob die einfachen Bremsen unserer Klappr\u00e4der durchhalten. Etliche kleine Vanilleplantagen entdecke ich auf meiner Inseltour. Sie sind aber unspektakul\u00e4r, da die Felder komplett in schwarzen engmaschigen Netzen eingeh\u00fcllt sind. Gegen Mittag bin ich wieder zur\u00fcck an unserem Strand, meiner Meinung nach der sch\u00f6nste von Huahine Iti und bitte per Funk zur\u00fcck an Bord geholt zu werden. Mit rund 30km war die Umrundung knapp halb so lang wie auf Moorea aber sehr besonders interessant und ereignisreich. Ich finde mit dem Rad kann man die Inseln am besten entdecken!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><!--:--><!--:fr--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anders als in Tahiti und Moorea ankern wir in der Avea Bucht ganz im S\u00fcdwesten von Huahine Iti in 12m tiefen kristallklarem, k\u00f6nigsblauem Wasser. Vor uns das breite, intensiv g\u00fcne Riff, hinter uns ein schmaler palmenges\u00e4umter Sandstrand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC01933_01939.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-6670\" alt=\"20130827-DSC01933_01939\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC01933_01939-600x206.jpg\" width=\"600\" height=\"206\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anita bringt mich mit einem Fahrrad zum Strand. W\u00e4hrend Sie heute mit dem Schulunterricht an der Reihe ist, m\u00f6chte ich die s\u00fcdliche Insel (Huahine ist zweigeteilt) umrunden. Mir f\u00e4llt gleich auf den ersten Kilometern auf, dass die H\u00e4user auf Huahine, wenn gleich ordentlich, deutlicher einfacher gebaut sind als in Moorea. Huahine ist die urspr\u00fcnglichste der Gesellschaftsinseln, touristisch kaum erschlossen und die Einwohner daher \u00e4rmer. Umso leichter empfinde ich es mit den Polynesiern auf Huahine in Kontakt zu treten. An einer Haltestelle in Parea komme ich schnell mit vier Frauen ins Gespr\u00e4ch, die auf den morgendlichen Bus nach Fare warten. H\u00e4ufig kichernd erz\u00e4hlen sie mir von ihrem Leben und geben mir einige Tipps zu den Wegen und Stra\u00dfen auf Huahine. Mir f\u00e4llt auf, das jeder noch so kleine Ort mehrere Kirchen hat: hier scheinen die Missionare ganze Arbeit geleistet zu haben. Etwas weiter entdecke ich auf einem weiten Platz neun, teils \u00e4ltere Damen, Palmwedel flechten. Das wollte ich schon immer einmal erkl\u00e4rt bekommen und ich bitte Sie h\u00f6flich ob ich ihr Handwerk aus der N\u00e4he betrachten darf. Gerne erkl\u00e4ren Sie mir ihre Flechttechnik. So weit ich sie verstanden habe, gibt es drei Grundflechtarten. Je nach dem ob es sich um einen Palmenwedel f\u00fcr das Dach eine Au\u00dfenwand oder Innenwand handelt. Geschickt und flink schaut das bei den Frauen aus. Ich darf auch einmal probieren, werde aber bald lachend wieder entlassen: ich w\u00fcrde die Palmbl\u00e4tter nur ruinieren! In der Bucht von Manuti komme ich mit jugendlichen Fischern ins Gespr\u00e4ch, die hier in einer Art Kommune (ganz ohne Frauen, darauf legen sie Wert!) leben. Beim weiter radeln sehe ich dann aber doch ein junges M\u00e4dchen, dass \u2013 so scheint mir \u2013 ihnen Essen bringt: nobody is perfect! Am Ende der Bucht gilt es eine kleine Steigung zu erklimmen (ca. 70 H\u00f6henmeter) da die Stra\u00dfe \u00fcber die Klippen f\u00fchrt. F\u00fcr den Schwei\u00dfausbruch wird man\u00a0 mit einer grandiosen Aussicht auf das Riff entlohnt. Im kleinen \u00d6rtchen Maroe komme ich mit der Besitzerin eines idyllischen Restaurants ins Gespr\u00e4ch. Die Zeiten w\u00e4hren nicht gut, erkl\u00e4rt Sie mir. Sie w\u00fcrde trotzdem jeden Tag frisch kochen. Essen g\u00e4be es von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr, heute st\u00e4nde gebratener Fisch mit gr\u00fcnen Bohnen und Reis auf dem Speiseplan. Obwohl wir erst 10:30 Uhr haben w\u00fcrde Sie f\u00fcr mich eine Ausnahme machen und will Sie mich zum Essen \u00fcberreden. Mir ist es aber doch noch zu fr\u00fch. Nachdem ich die Br\u00fccke passiert habe, die beide Inseln von Huahine verbindet, geht es wieder steil bergauf. Die Stra\u00dfe folgt leider nicht mehr der K\u00fcste, sondern f\u00fchrt \u00fcber einen Bergr\u00fccken in die n\u00e4chste Bucht. Es sind zwar nur 150 H\u00f6henmeter, aber die haben es in sich. Ich bin zumindest ein wenig Stolz mich bis zum Pass gek\u00e4mpft zu haben und nicht abgestiegen zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC02071_02076.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-6672\" alt=\"20130827-DSC02071_02076\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC02071_02076-600x219.jpg\" width=\"600\" height=\"219\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der anderen Seite geht es genauso steil bergab. Ich bin eigentlich nicht von \u00e4ngstlicher Natur, mache mir aber trotzdem etwas in Sorge ob die einfachen Bremsen unserer Klappr\u00e4der durchhalten. Etliche kleine Vanilleplantagen entdecke ich auf meiner Inseltour. Sie sind aber unspektakul\u00e4r, da die Felder komplett in schwarzen engmaschigen Netzen eingeh\u00fcllt sind. Gegen Mittag bin ich wieder zur\u00fcck an unserem Strand, meiner Meinung nach der sch\u00f6nste von Huahine Iti und bitte per Funk zur\u00fcck an Bord geholt zu werden. Mit rund 30km war die Umrundung knapp halb so lang wie auf Moorea aber sehr besonders interessant und ereignisreich. Ich finde mit dem Rad kann man die Inseln am besten entdecken!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><!--:--><!--:it--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anders als in Tahiti und Moorea ankern wir in der Avea Bucht ganz im S\u00fcdwesten von Huahine Iti in 12m tiefen kristallklarem, k\u00f6nigsblauem Wasser. Vor uns das breite, intensiv g\u00fcne Riff, hinter uns ein schmaler palmenges\u00e4umter Sandstrand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC01933_01939.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-6670\" alt=\"20130827-DSC01933_01939\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC01933_01939-600x206.jpg\" width=\"600\" height=\"206\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anita bringt mich mit einem Fahrrad zum Strand. W\u00e4hrend Sie heute mit dem Schulunterricht an der Reihe ist, m\u00f6chte ich die s\u00fcdliche Insel (Huahine ist zweigeteilt) umrunden. Mir f\u00e4llt gleich auf den ersten Kilometern auf, dass die H\u00e4user auf Huahine, wenn gleich ordentlich, deutlicher einfacher gebaut sind als in Moorea. Huahine ist die urspr\u00fcnglichste der Gesellschaftsinseln, touristisch kaum erschlossen und die Einwohner daher \u00e4rmer. Umso leichter empfinde ich es mit den Polynesiern auf Huahine in Kontakt zu treten. An einer Haltestelle in Parea komme ich schnell mit vier Frauen ins Gespr\u00e4ch, die auf den morgendlichen Bus nach Fare warten. H\u00e4ufig kichernd erz\u00e4hlen sie mir von ihrem Leben und geben mir einige Tipps zu den Wegen und Stra\u00dfen auf Huahine. Mir f\u00e4llt auf, das jeder noch so kleine Ort mehrere Kirchen hat: hier scheinen die Missionare ganze Arbeit geleistet zu haben. Etwas weiter entdecke ich auf einem weiten Platz neun, teils \u00e4ltere Damen, Palmwedel flechten. Das wollte ich schon immer einmal erkl\u00e4rt bekommen und ich bitte Sie h\u00f6flich ob ich ihr Handwerk aus der N\u00e4he betrachten darf. Gerne erkl\u00e4ren Sie mir ihre Flechttechnik. So weit ich sie verstanden habe, gibt es drei Grundflechtarten. Je nach dem ob es sich um einen Palmenwedel f\u00fcr das Dach eine Au\u00dfenwand oder Innenwand handelt. Geschickt und flink schaut das bei den Frauen aus. Ich darf auch einmal probieren, werde aber bald lachend wieder entlassen: ich w\u00fcrde die Palmbl\u00e4tter nur ruinieren! In der Bucht von Manuti komme ich mit jugendlichen Fischern ins Gespr\u00e4ch, die hier in einer Art Kommune (ganz ohne Frauen, darauf legen sie Wert!) leben. Beim weiter radeln sehe ich dann aber doch ein junges M\u00e4dchen, dass \u2013 so scheint mir \u2013 ihnen Essen bringt: nobody is perfect! Am Ende der Bucht gilt es eine kleine Steigung zu erklimmen (ca. 70 H\u00f6henmeter) da die Stra\u00dfe \u00fcber die Klippen f\u00fchrt. F\u00fcr den Schwei\u00dfausbruch wird man\u00a0 mit einer grandiosen Aussicht auf das Riff entlohnt. Im kleinen \u00d6rtchen Maroe komme ich mit der Besitzerin eines idyllischen Restaurants ins Gespr\u00e4ch. Die Zeiten w\u00e4hren nicht gut, erkl\u00e4rt Sie mir. Sie w\u00fcrde trotzdem jeden Tag frisch kochen. Essen g\u00e4be es von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr, heute st\u00e4nde gebratener Fisch mit gr\u00fcnen Bohnen und Reis auf dem Speiseplan. Obwohl wir erst 10:30 Uhr haben w\u00fcrde Sie f\u00fcr mich eine Ausnahme machen und will Sie mich zum Essen \u00fcberreden. Mir ist es aber doch noch zu fr\u00fch. Nachdem ich die Br\u00fccke passiert habe, die beide Inseln von Huahine verbindet, geht es wieder steil bergauf. Die Stra\u00dfe folgt leider nicht mehr der K\u00fcste, sondern f\u00fchrt \u00fcber einen Bergr\u00fccken in die n\u00e4chste Bucht. Es sind zwar nur 150 H\u00f6henmeter, aber die haben es in sich. Ich bin zumindest ein wenig Stolz mich bis zum Pass gek\u00e4mpft zu haben und nicht abgestiegen zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC02071_02076.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-6672\" alt=\"20130827-DSC02071_02076\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/20130827-DSC02071_02076-600x219.jpg\" width=\"600\" height=\"219\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der anderen Seite geht es genauso steil bergab. Ich bin eigentlich nicht von \u00e4ngstlicher Natur, mache mir aber trotzdem etwas in Sorge ob die einfachen Bremsen unserer Klappr\u00e4der durchhalten. Etliche kleine Vanilleplantagen entdecke ich auf meiner Inseltour. Sie sind aber unspektakul\u00e4r, da die Felder komplett in schwarzen engmaschigen Netzen eingeh\u00fcllt sind. Gegen Mittag bin ich wieder zur\u00fcck an unserem Strand, meiner Meinung nach der sch\u00f6nste von Huahine Iti und bitte per Funk zur\u00fcck an Bord geholt zu werden. Mit rund 30km war die Umrundung knapp halb so lang wie auf Moorea aber sehr besonders interessant und ereignisreich. Ich finde mit dem Rad kann man die Inseln am besten entdecken!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><!--:--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anders als in Tahiti und Moorea ankern wir in der Avea Bucht ganz im S\u00fcdwesten von Huahine Iti in 12m tiefen kristallklarem, k\u00f6nigsblauem Wasser. Vor uns das breite, intensiv g\u00fcne Riff, hinter uns ein schmaler palmenges\u00e4umter Sandstrand. Anita bringt mich mit einem Fahrrad zum Strand. 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