{"id":2143,"date":"2010-01-17T17:42:19","date_gmt":"2010-01-17T18:42:19","guid":{"rendered":" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/?p=2143"},"modified":"2010-01-17T17:42:19","modified_gmt":"2010-01-17T18:42:19","slug":"31-12-2009-17-01-2010-zusammenfassung-unserer-atlantikuberquerung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/?p=2143","title":{"rendered":"31.12.2009 \u2013 17.01.2010 Zusammenfassung unserer Atlantik\u00fcberquerung"},"content":{"rendered":"<p><!--:de-->httpv:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lIJPYiHlL0I<\/p>\n<p>Vorbereitungen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5052.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2144\" title=\"1DS_5052\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5052-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Bereits im Herbst 2009 waren alle Garantiearbeiten und dar\u00fcber hinausgehende W\u00fcnsche unsererseits an\u00a0 der \u201ePacific High\u201c in Gruissan \/ Frankreich von der Lagoon Werft erledigt worden. Auf dem Weg zu den Kanaren, der spanischen Mittelmeerk\u00fcste entlang, hatten wir begonnen unsere Ersatzteillisten zu komplettieren und weitere kleine Instandsetzungs- un Reparatur- Arbeiten durchzuf\u00fchren. So kamen wir bereits gut vorbereitet Anfang Dezember in Las Palmas \/ Gran Canaria an. Trotzdem wurde es ein l\u00e4ngerer Aufenthalt auf den Kanaren da wir zuerst zwei Wochen auf wichtige Ersatzteile von Lagoon warten mu\u00dften (unter anderem ein defekter Bilgenpumpensensor). Die Ersatzteile wurden in zwei Sendungen verschickt (grosser Fehler!): das eine Paket hielten wir schon nach drei Tagen in unseren H\u00e4nden, das zweite, wurde vom Zoll 14 Tage lang beanstandet und drei Mal zwischen Las Palmas und Madrid hin und her geschickt (dank UPS Tracking konnten wir genau verfolgen wie viele Flugmeilen unsere Lieferung gerade mal wieder gereist war). Als endlich alle Teile angekommen und eingebaut waren begann die Warterei auf ein g\u00fcnstiges Wetterfenster f\u00fcr die Atlantik\u00fcberquerung. Wenn man <a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5344.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2166\" title=\"1DS_5344\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5344-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>erfahrenen Atlantikseglern glauben darf hei\u00dft die Empfehlung : \u201eje sp\u00e4ter je besser\u201c. So steht es in \u201eSegelrouten de Welt\u201c von \u201eJimmy Cornell\u201c, so beschreibt es \u201eBobby Schenk\u201c auf seinen Internetseiten und so haben wir Ratschl\u00e4ge von vielen Seglern mit Atlantikerfahrung bekommen. Im Widerspruch dazu hatte die Aussage, die wir in den letzten Monaten sehr h\u00e4ufig zu h\u00f6ren bekommen hatten: \u201edas Wetter ist nicht mehr so wie es fr\u00fcher einmal war\u201c, auch hier seine G\u00fcltigkeit. Der (fr\u00fche) November w\u00e4re optimal f\u00fcr eine Atlantik\u00fcberquerung gewesen! Dagegen jagte im Dezember ein m\u00e4chtiges Tiefdruckgebiet nach dem anderen von der n\u00f6rdlichen Karibik Richtung iberische Halbinsel \u00fcber den Atlantik (und sorgte dort f\u00fcr heftige Unwetter \u2013 in gro\u00dfen Teilen Spaniens wurde der Katastrophenalarm ausgel\u00f6st). Die Tiefdruckgebiete rauschten soweit s\u00fcdlich \u00fcber den Atlantik, dass die Passatwinde teilweise ganz zum erliegen kamen und auf den ersten 700sm Richtung Kapverden s\u00fcdwestliche Winde (also direkt auf die Nase) um 25kn vorherrschten. Nat\u00fcrlich kann man auch unter diesen Umst\u00e4nden \u00fcber den Atlantik segeln (die Winde waren ja eher zu schwach als zu stark und das Meer ruhig). Wir wollten uns das aber f\u00fcr unsere erste \u00dcberquerung nicht antun, gerade die Kinder sollten diese Zeit in positiver Erinnerung behalten (und so sollte es auch kommen: wenn man heute Helena und Kolja nach ihrer bisher sch\u00f6nsten Zeit an Bord fragt, so antworten beide spontan: der Atlantik &#8211; aber dazu sp\u00e4ter). Auch erhielten wir Berichte von befreundeten Seglern, die Anfang \/ Mitte Dezember gestartet waren, und bis zu den Kapverden bereits ihre Dieseltanks leer motort hatten und dort umst\u00e4ndlich aus F\u00e4ssern betankt wurden, oder von anderen wiederum, die nach drei Wochen segeln immer noch 1000sm von Barbados entfernt waren. Wir nutzten die Zeit um uns die Insel mit einem Mietwagen anzuschauen und zum x-ten Mal unsere Vorr\u00e4te zu komplettieren. Auch konnten wir w\u00e4hrend dieser Zeit viele nette Freundschaften zu anderen Blauwasser Seglern kn\u00fcpfen, die wir hoffentlich auf unserer Reise wiedersehen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5065.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2145\" title=\"1DS_5065\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5065-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Wenn man auf seinem Segelboot lebt, glaubt man sein \u201ezu Hause\u201c bestens zu kennen und \u201eim Griff\u201c zu haben und wird doch immer wieder aufs neue von kleinen und gr\u00f6\u00dferen Defekten und Problemen \u00fcberrascht. Unsere Pacific High haben wir vor Abfahrt \u00a0drei Mal von Masttop bis zur tiefsten Bilge genauestens \u00fcberpr\u00fcft und kontrolliert. Besonders das laufende Gut, alle Schoten, Fallen, Sch\u00e4kel, Fittings und Bolzen wurden genau inspiziert. Das Beiboot wurde mit Spanngurten fest an den Davits verzurrt. Die Elektronik gecheckt \u2013 ein neues Update von Raymarine auf die Software Version 5.52 eingespielt (hat zwar nichts gen\u00fctzt aber man hat ein gutes Gef\u00fchl!). Die Motoren die Saildrives und der Generator wurden erst gewartet, also wurden nur das \u00d6l, die \u00d6lfilter und Dieselfilter, Wasserabscheider, alle Leitungen kontrolliert&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5140.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2183\" title=\"1DS_5140\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5140-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Lebensmittelbevorratung: \u201e&#8230;oder, man kann es auch \u00fcbertreiben\u201c. Wir m\u00fcssen gestehen, dass wir immer noch dem Kaufrausch erliegen. Wenn wir eine g\u00fcnstige Einkaufsquelle gefunden haben und die Lebensmittel auch noch leicht an Bord geschafft werden k\u00f6nnen, kaufen wir ein, als g\u00e4be es kein Morgen. Auch 20 Gl\u00e4ser Nutella, 150 Cola Dosen, 50l. Orangensaft oder 20 Dosen Pringles Chips sind dann keine Seltenheit! Um es kurz zu machen: wir sind nicht verhungert und haben auch nach der Atlantik\u00fcberquerung noch Grundnahrungsmittel f\u00fcr mindestens ein halbes Jahr an Boot. Alle schnell verderblichen Lebensmittel wie Obst, Gem\u00fcse und Fleisch hatten wir in drei Chargen eingekauft: einen Teil zum direkten Verbrauch den wir in Netzen im Cockpit gelagert haben, einen Teil im Null Grad Fach im K\u00fchlschrank und einen Teil tiefgefroren im Gefrierschrank. So haben wir z. Bsp. drei Kilo rote Paprika, 8 Schlangengurken, 3kg Zucchini, etc. eingekauft und Dank null Grad Fach im K\u00fchlschrank hatten wir noch frische Paprika nach 18 Tagen in der Ankerbucht von Martinique.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ende Dezember hatte unser Warten dann ein Ende und wir fanden \u201eunser\u201c stabiles l\u00e4ngerfristiges Wetterfenster und konnten am letzten Tag des Jahres aufbrechen. Exakt um 15:05 Uhr hie\u00df es Leinen los und wir fuhren zusammen mit der \u201eJEWEL\u201c von Anton (einer weiteren Lagoon 500) unter viel Gewinke und Getr\u00f6te zum Hafen von Las Palmas hinaus&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Crew<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lange ha<a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5235.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2146 alignleft\" title=\"1DS_5235\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5235-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>ben wir \u00fcberlegt ob wir alleine oder mit einer gr\u00f6\u00dferen Crew \u00fcber den Atlantik segeln. Obwohl vieles f\u00fcr die Option einer gr\u00f6\u00dferen Crew spricht (einfachere und k\u00fcrzere Nachtwachen, leichteres Bedienen der Segel speziell des Parasailors und unsere mangelnde Atlantikerfahrung, etc.) haben wir uns doch entschieden alleine zu segeln. Unser wichtigstes Argument war, die Flexibilit\u00e4t bei dem uns g\u00fcnstig erscheinenden Wetterfenster zu starten, zu behalten (und genauso sollte es ja auch kommen!). Unsere urspr\u00fcnliche Idee war es Anfang Dezember zu starten und schlussendlich haben wir es gerade noch am 31.12 geschafft. Man kann keinem noch so gutem Freund zumuten so lange \u2013 quasi standby \u2013 zu warten. Gerade deswegen vielen Dank an die lieben Angebote uns zu unterst\u00fctzen und mitzusegeln! Wie von uns erhofft, waren die 16Tage Atlantik ein intensives \u201eFamilienerlebnis\u201c f\u00fcr uns vier. Es dauerte eine Weile, vielleicht 4 Tage, bevor wir unseren Rythmus an Bord gefunden hatten. Besonders Helena hatte es diesmal schwer, da Sie zum ersten Mal Seekrank wurde (nach einem Tag war Alles wieder vorbei).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachtwachen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5473.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2180\" title=\"1DS_5473\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5473-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Die Nachwachen haben Anita und ich uns geteilt, Helena und Kolja haben tags\u00fcber Wachen \u00fcbernommen um uns zu entlasten. Wir haben f\u00fcr die Nachtwachen kein starres Zeitschema eingef\u00fchrt, sondern die Nacht grob in zwei Wachen eingeteilt , wobei jeder so lange Wache gehalten hat bis er M\u00fcde war. Wir sind mit dieser lockeren Einteilung die ganzen 16 Tage sehr gut zurecht gekommen und f\u00fchlten uns auch bei der Ankunft in Martinique fit. Ich habe meine Nachtwachen meistens auf der Flybridge verbracht. Am Anfang noch in die Segeljacke geh\u00fcllt, dann mit Fliespullover und am Ende im lang\u00e4rmeligen T-Shirt. Die Nachtluft war bis zu den Capverden 21 Grad warm und am Ende vor Martinique 25 Grad warm. Wir hatten m\u00e4\u00dfigen und trockenen (=angenehmen) R\u00fcckenwind. Da wir mondlose N\u00e4chte hatten funkelten die Sterne umso heller. Ich habe noch nie so viele Sterne mit blossem Auge sehen k\u00f6nnen. Zwischendurch habe ich viel gelesen, Filme angeschaut, Emails geschrieben, &#8230; am liebsten jedoch mich auf die Polster der Fly gelegt, Lounge Musik (Cafe del Mar) vom iPod geh\u00f6rt und die Sterne angeschaut!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Segeln<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5113.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2152\" title=\"1DS_5113\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5113-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5260.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2153\" title=\"1DS_5260\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5260-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Segeltechnisch war der Atlantik relativ anspruchslos. Wir hatten ja lange genug auf gutes Wetter gewartet und dieses auch w\u00e4hrend der gesamten \u00dcberquerung behalten. Die 6 Tage, bis wir auf die Passatwinde westlich der Kapverden gestossen sind, waren durch wechselnde Winde gepr\u00e4gt. Ca. 2 Tage hatten wir Gl\u00fcck mit perfekten Winden um 20kn aus NO, die restlichen 4 Tage schwache Winde um 10kn aus wechselnden Richtungen. In diesen 6 Tagen haben wir h\u00e4ufig zwischen Gro\u00df\/Genua, Parasailor und Gennaker hin- und her- gewechselt. Dadurch konnten wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,5 kn erreichen (bei nur 6 Stunden Motorunterst\u00fctzung) die wir w\u00e4hrend der ganzen Atlantik\u00fcberquerung beibehalten sollten. Seitdem wir ca. 300sm n\u00f6rdlich der Kapverden auf die Passatwinde gestossen sind, kannten wir nur noch ein Segel: unseren Parasailor. Von hier ab hie\u00df es: faulenzen, nichts tun &#8230; ab und dann ein wenig den Parasailor trimmen \u2013 fertig! Einzig die ersten N\u00e4chte waren etwas spannend da wir beschlossen hatten \u2013 trotz unserer kleine zwei Mann\/Frau Crew \u2013 den Parasailor auch nachts stehen zu lassen, was sich als richtig und problemlos erweisen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Navigation, Wettervorhersagen, Wetterfiles<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier gleich ein gro\u00dfes Lob\u00a0 &amp; Dankesch\u00f6n an J\u00f6rg Drexhagen (<a href=\"http:\/\/www.yachtfunk.com\/\">www.yachtfunk.com<\/a>) und Walter Denis \u00a0(<a href=\"http:\/\/www.bonito.com\/\">www.bonito.com<\/a>). Dank J\u00f6rg\u2019s perfekter SSB Installation, sailmail und dem Bonito MeteoCom Programm von Walter Denis hatten wir stets aktuelle Wetterdaten (Wetterfax und GRIB Files). So konnten wir ein paar mal unseren Kurs korrigieren um bessere Winde zu erreichen. Wir haben ein ICOM IC-718 HF Tranceiver mit eingebautem Pactor Modem das via Bluetooth mit unserem Navigationsrechner verbunden ist. Mit durchschnittlich 4Kbit\/min (spitze war 7Kbit\/min) haben wir unsere Mails versenden und empfangen k\u00f6nnen und alle zwei Tage aktuelle Grib Files abholen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Besondere Momente&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5358.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2156\" title=\"1DS_5358\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5358-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Spontan w\u00fcrde ich hier als erstes von unseren Wal-Sichtungen berichten. Es ist ein ganz besonderer Moment wenn diese gro\u00dfen, ruhigen und erhabenen S\u00e4ugetiere neben dem Schiff auftauchen und f\u00fcr kurze Zeit majestetisch nebenher schwimmen. Ich hatte schon \u00f6fters Wale in Aquarien oder Zoos gesehen. Aber dass hier, ganz allein \u2013 mitten auf dem Atlantik \u2013 diese anmutigen Tiere beobachten zu k\u00f6nnen, war ein ganz anderes Gef\u00fchl! Insgesamt haben wir drei Mal Wale gesehen. Das erste Mal noch vor den Kapverden, nur kurz, einen direkt neben unserem Schiff auftauchenden ca. 10m langen Wal. Zwei Tage sp\u00e4ter konnten wir zwei \u00fcber 10m lange Grauwale Backbord neben der Pacific High beobachten und noch ein paar Tage darauf umrundete uns ein weiterer Wal ca. eine halbe Stunde lang immer wieder. Er schien einen riesen Spa\u00df daran zu haben an unser Steuerbordseite vorbeizuschwimmen, pl\u00f6tzlich zu beschleunigen und knapp vor unseren Bugspitzen durchzutauchen soda\u00df wir jedesmal damit rechneten ihn mit der Pacific High zu ber\u00fchren (was aber nat\u00fcrlich nicht geschah!)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5075.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2158\" title=\"1DS_5075\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5075-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5104.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2172\" title=\"1DS_5104\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5104-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Nicht minder beeindruckend waren die vielen Delfinschulen die besonders am sp\u00e4ten Nachmitag vor Sonnenuntergang unser Schiff besuchten. Manchmal waren es nur 5 bis 10 Delfine, dann wieder gro\u00dfe Delfinschulen mit \u00fcber 50 Tieren. Die Delfine schienen an den Besuchen genauso Freude zu haben wie wir. Auch schienen sie sich vergewissern zu wollen, dass wir Ihnen auch wirklich unsere Aufmerksamkeit schenkten. Oft entdeckten wir sie schon einige km entfernt wenn <a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5074.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2159\" title=\"1DS_5074\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5074-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a>sie auf die Pacific High pfeilschnell zuschossen. Auch wenn wir mit 10kn bis 12kn flott unterwegs waren, stellte dies f\u00fcr diese eleganten Tiere keine Herausvorderung dar. Ich sch\u00e4tze, sie waren m\u00fchelos drei mal so schnell wie wir. Ich hatte das Gef\u00fchl, dass sie uns gerade am Anfang ihrer Besuche immer wieder mit aberwitzigen Spr\u00fcngen, Saltos, Schrauben, Drehungen gefolgt von lauten Bauchplatschern oder regelrecht senkrechten Spr\u00fcngen, beindrucken wollten. Auch wurde uns bewu\u00dft wie viele unterschiedliche Delfinarten es gibt: wir konnten kleine (unter 2m) hellgraue entdecken, gepunktete Delfine, solche die am Bauch vollkommen weiss und deren R\u00fcckenflosse im Kontrast dazu dunkelgrau war, aber auch viel gr\u00f6\u00dfere (3m) dungelgraue bis schwarze Delfine.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5086.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2161\" title=\"1DS_5086\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5086-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Zwischendurch haben wir auch Haie gesehen. Das heisst, eigentlich haben wir die Haie nicht direkt gesehen sondern sie erst im Nachhinein auf Anitas Videoaufnahmen entdeckt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein t\u00e4glich wiederkehrendes Ritual waren die traumhaften Sonnenunterg\u00e4nge, die wir bei einem guten Sundowner auf der Flybridge genossen haben. Da unser Kurs uns genau nach Westen zur Karibik f\u00fchrte segelten wir jeden Abend in die untergehende Sonne: was gibt es sch\u00f6neres!?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend meinen Nachtwachen habe ich fosphoreszierendes Plankton erlebt: WOW! Das ganze Meer erstrahlt in einem gr\u00fcn\/gelblichen Feuerwerk! F\u00fcr mich sah es aus wie viele Unterwasserexplosionen von hellgr\u00fcnem Licht die besonders in unserem Kielwasser noch an Intensit\u00e4t gewannen: faszinierend!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5220.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2184\" title=\"1DS_5220\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5220-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5446.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2185\" title=\"1DS_5446\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5446-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein paar Zahlen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht sind die folgenden Diagramme f\u00fcr den einen oder anderen der auch eine Atlantik\u00fcberquerung plant von Interesse&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir versuchen den Schulunterricht an Bord so eng wie m\u00f6glich mit den aktuellen Erlebnissen zu verkn\u00fcpfen. Dies ist besonders einfach beim Sprachunterricht\u00a0 oder in Erdkunde (wir befassen uns immer mit dem aktuellen Land in dem wir uns befinden). W\u00e4hrend der Atlantik\u00fcberquerung hatten wir in Physik das Thema \u201egleichf\u00f6rmige und ungleichf\u00f6rmige Bewegungen\u201c und Helena und Kolja haben jeweils ein Diagramm mit der t\u00e4glich zur\u00fcckgelegten Wegstrecke erstellt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_02.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2175\" title=\"pacific-high_02\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_02.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"342\" \/><\/a><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_03.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2176\" title=\"pacific-high_03\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_03.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"323\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier dazu ein Diagramm mit unseren Etmalen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Etmale_Text_700.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2177\" title=\"Atlantik_Etmale_Text_700\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Etmale_Text_700.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"469\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe im Logbuch auch die Motorstunden und wie lange wir welche Segel genutzt haben eingetragen. Hier die Auswertung:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Segel_Text_700.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2178\" title=\"Atlantik_Segel_Text_700\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Segel_Text_700.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"484\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie man leicht erkennen kann haben wir Dank der Passatwinde meistens den Parasailor (Spi) benutzt, gefolgt von Gro\u00df und Fock&#8230;<\/p>\n<p><!--:--><!--:en--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vorbereitungen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5052.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2144\" title=\"1DS_5052\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5052-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Bereits im Herbst 2009 waren alle Garantiearbeiten und dar\u00fcber hinausgehende W\u00fcnsche unsererseits an\u00a0 der \u201ePacific High\u201c in Gruissan \/ Frankreich von der Lagoon Werft erledigt worden. Auf dem Weg zu den Kanaren, der spanischen Mittelmeerk\u00fcste entlang, hatten wir begonnen unsere Ersatzteillisten zu komplettieren und weitere kleine Instandsetzungs- un Reparatur- Arbeiten durchzuf\u00fchren. So kamen wir bereits gut vorbereitet Anfang Dezember in Las Palmas \/ Gran Canaria an. Trotzdem wurde es ein l\u00e4ngerer Aufenthalt auf den Kanaren da wir zuerst zwei Wochen auf wichtige Ersatzteile von Lagoon warten mu\u00dften (unter anderem ein defekter Bilgenpumpensensor). Die Ersatzteile wurden in zwei Sendungen verschickt (grosser Fehler!): das eine Paket hielten wir schon nach drei Tagen in unseren H\u00e4nden, das zweite, wurde vom Zoll 14 Tage lang beanstandet und drei Mal zwischen Las Palmas und Madrid hin und her geschickt (dank UPS Tracking konnten wir genau verfolgen wie viele Flugmeilen unsere Lieferung gerade mal wieder gereist war). Als endlich alle Teile angekommen und eingebaut waren begann die Warterei auf ein g\u00fcnstiges Wetterfenster f\u00fcr die Atlantik\u00fcberquerung. Wenn man <a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5344.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2166\" title=\"1DS_5344\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5344-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>erfahrenen Atlantikseglern glauben darf hei\u00dft die Empfehlung : \u201eje sp\u00e4ter je besser\u201c. So steht es in \u201eSegelrouten de Welt\u201c von \u201eJimmy Cornell\u201c, so beschreibt es \u201eBobby Schenk\u201c auf seinen Internetseiten und so haben wir Ratschl\u00e4ge von vielen Seglern mit Atlantikerfahrung bekommen. Im Widerspruch dazu hatte die Aussage, die wir in den letzten Monaten sehr h\u00e4ufig zu h\u00f6ren bekommen hatten: \u201edas Wetter ist nicht mehr so wie es fr\u00fcher einmal war\u201c, auch hier seine G\u00fcltigkeit. Der (fr\u00fche) November w\u00e4re optimal f\u00fcr eine Atlantik\u00fcberquerung gewesen! Dagegen jagte im Dezember ein m\u00e4chtiges Tiefdruckgebiet nach dem anderen von der n\u00f6rdlichen Karibik Richtung iberische Halbinsel \u00fcber den Atlantik (und sorgte dort f\u00fcr heftige Unwetter \u2013 in gro\u00dfen Teilen Spaniens wurde der Katastrophenalarm ausgel\u00f6st). Die Tiefdruckgebiete rauschten soweit s\u00fcdlich \u00fcber den Atlantik, dass die Passatwinde teilweise ganz zum erliegen kamen und auf den ersten 700sm Richtung Kapverden s\u00fcdwestliche Winde (also direkt auf die Nase) um 25kn vorherrschten. Nat\u00fcrlich kann man auch unter diesen Umst\u00e4nden \u00fcber den Atlantik segeln (die Winde waren ja eher zu schwach als zu stark und das Meer ruhig). Wir wollten uns das aber f\u00fcr unsere erste \u00dcberquerung nicht antun, gerade die Kinder sollten diese Zeit in positiver Erinnerung behalten (und so sollte es auch kommen: wenn man heute Helena und Kolja nach ihrer bisher sch\u00f6nsten Zeit an Bord fragt, so antworten beide spontan: der Atlantik &#8211; aber dazu sp\u00e4ter). Auch erhielten wir Berichte von befreundeten Seglern, die Anfang \/ Mitte Dezember gestartet waren, und bis zu den Kapverden bereits ihre Dieseltanks leer motort hatten und dort umst\u00e4ndlich aus F\u00e4ssern betankt wurden, oder von anderen wiederum, die nach drei Wochen segeln immer noch 1000sm von Barbados entfernt waren. Wir nutzten die Zeit um uns die Insel mit einem Mietwagen anzuschauen und zum x-ten Mal unsere Vorr\u00e4te zu komplettieren. Auch konnten wir w\u00e4hrend dieser Zeit viele nette Freundschaften zu anderen Blauwasser Seglern kn\u00fcpfen, die wir hoffentlich auf unserer Reise wiedersehen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5065.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2145\" title=\"1DS_5065\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5065-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Wenn man auf seinem Segelboot lebt, glaubt man sein \u201ezu Hause\u201c bestens zu kennen und \u201eim Griff\u201c zu haben und wird doch immer wieder aufs neue von kleinen und gr\u00f6\u00dferen Defekten und Problemen \u00fcberrascht. Unsere Pacific High haben wir vor Abfahrt \u00a0drei Mal von Masttop bis zur tiefsten Bilge genauestens \u00fcberpr\u00fcft und kontrolliert. Besonders das laufende Gut, alle Schoten, Fallen, Sch\u00e4kel, Fittings und Bolzen wurden genau inspiziert. Das Beiboot wurde mit Spanngurten fest an den Davits verzurrt. Die Elektronik gecheckt \u2013 ein neues Update von Raymarine auf die Software Version 5.52 eingespielt (hat zwar nichts gen\u00fctzt aber man hat ein gutes Gef\u00fchl!). Die Motoren die Saildrives und der Generator wurden erst gewartet, also wurden nur das \u00d6l, die \u00d6lfilter und Dieselfilter, Wasserabscheider, alle Leitungen kontrolliert&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5140.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2183\" title=\"1DS_5140\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5140-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Lebensmittelbevorratung: \u201e&#8230;oder, man kann es auch \u00fcbertreiben\u201c. Wir m\u00fcssen gestehen, dass wir immer noch dem Kaufrausch erliegen. Wenn wir eine g\u00fcnstige Einkaufsquelle gefunden haben und die Lebensmittel auch noch leicht an Bord geschafft werden k\u00f6nnen, kaufen wir ein, als g\u00e4be es kein Morgen. Auch 20 Gl\u00e4ser Nutella, 150 Cola Dosen, 50l. Orangensaft oder 20 Dosen Pringles Chips sind dann keine Seltenheit! Um es kurz zu machen: wir sind nicht verhungert und haben auch nach der Atlantik\u00fcberquerung noch Grundnahrungsmittel f\u00fcr mindestens ein halbes Jahr an Boot. Alle schnell verderblichen Lebensmittel wie Obst, Gem\u00fcse und Fleisch hatten wir in drei Chargen eingekauft: einen Teil zum direkten Verbrauch den wir in Netzen im Cockpit gelagert haben, einen Teil im Null Grad Fach im K\u00fchlschrank und einen Teil tiefgefroren im Gefrierschrank. So haben wir z. Bsp. drei Kilo rote Paprika, 8 Schlangengurken, 3kg Zucchini, etc. eingekauft und Dank null Grad Fach im K\u00fchlschrank hatten wir noch frische Paprika nach 18 Tagen in der Ankerbucht von Martinique.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ende Dezember hatte unser Warten dann ein Ende und wir fanden \u201eunser\u201c stabiles l\u00e4ngerfristiges Wetterfenster und konnten am letzten Tag des Jahres aufbrechen. Exakt um 15:05 Uhr hie\u00df es Leinen los und wir fuhren zusammen mit der \u201eJEWEL\u201c von Anton (einer weiteren Lagoon 500) unter viel Gewinke und Getr\u00f6te zum Hafen von Las Palmas hinaus&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Crew<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lange ha<a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5235.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2146 alignleft\" title=\"1DS_5235\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5235-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>ben wir \u00fcberlegt ob wir alleine oder mit einer gr\u00f6\u00dferen Crew \u00fcber den Atlantik segeln. Obwohl vieles f\u00fcr die Option einer gr\u00f6\u00dferen Crew spricht (einfachere und k\u00fcrzere Nachtwachen, leichteres Bedienen der Segel speziell des Parasailors und unsere mangelnde Atlantikerfahrung, etc.) haben wir uns doch entschieden alleine zu segeln. Unser wichtigstes Argument war, die Flexibilit\u00e4t bei dem uns g\u00fcnstig erscheinenden Wetterfenster zu starten, zu behalten (und genauso sollte es ja auch kommen!). Unsere urspr\u00fcnliche Idee war es Anfang Dezember zu starten und schlussendlich haben wir es gerade noch am 31.12 geschafft. Man kann keinem noch so gutem Freund zumuten so lange \u2013 quasi standby \u2013 zu warten. Gerade deswegen vielen Dank an die lieben Angebote uns zu unterst\u00fctzen und mitzusegeln! Wie von uns erhofft, waren die 16Tage Atlantik ein intensives \u201eFamilienerlebnis\u201c f\u00fcr uns vier. Es dauerte eine Weile, vielleicht 4 Tage, bevor wir unseren Rythmus an Bord gefunden hatten. Besonders Helena hatte es diesmal schwer, da Sie zum ersten Mal Seekrank wurde (nach einem Tag war Alles wieder vorbei).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachtwachen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5473.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2180\" title=\"1DS_5473\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5473-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Die Nachwachen haben Anita und ich uns geteilt, Helena und Kolja haben tags\u00fcber Wachen \u00fcbernommen um uns zu entlasten. Wir haben f\u00fcr die Nachtwachen kein starres Zeitschema eingef\u00fchrt, sondern die Nacht grob in zwei Wachen eingeteilt , wobei jeder so lange Wache gehalten hat bis er M\u00fcde war. Wir sind mit dieser lockeren Einteilung die ganzen 16 Tage sehr gut zurecht gekommen und f\u00fchlten uns auch bei der Ankunft in Martinique fit. Ich habe meine Nachtwachen meistens auf der Flybridge verbracht. Am Anfang noch in die Segeljacke geh\u00fcllt, dann mit Fliespullover und am Ende im lang\u00e4rmeligen T-Shirt. Die Nachtluft war bis zu den Capverden 21 Grad warm und am Ende vor Martinique 25 Grad warm. Wir hatten m\u00e4\u00dfigen und trockenen (=angenehmen) R\u00fcckenwind. Da wir mondlose N\u00e4chte hatten funkelten die Sterne umso heller. Ich habe noch nie so viele Sterne mit blossem Auge sehen k\u00f6nnen. Zwischendurch habe ich viel gelesen, Filme angeschaut, Emails geschrieben, &#8230; am liebsten jedoch mich auf die Polster der Fly gelegt, Lounge Musik (Cafe del Mar) vom iPod geh\u00f6rt und die Sterne angeschaut!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Segeln<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5113.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2152\" title=\"1DS_5113\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5113-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5260.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2153\" title=\"1DS_5260\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5260-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Segeltechnisch war der Atlantik relativ anspruchslos. Wir hatten ja lange genug auf gutes Wetter gewartet und dieses auch w\u00e4hrend der gesamten \u00dcberquerung behalten. Die 6 Tage, bis wir auf die Passatwinde westlich der Kapverden gestossen sind, waren durch wechselnde Winde gepr\u00e4gt. Ca. 2 Tage hatten wir Gl\u00fcck mit perfekten Winden um 20kn aus NO, die restlichen 4 Tage schwache Winde um 10kn aus wechselnden Richtungen. In diesen 6 Tagen haben wir h\u00e4ufig zwischen Gro\u00df\/Genua, Parasailor und Gennaker hin- und her- gewechselt. Dadurch konnten wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,5 kn erreichen (bei nur 6 Stunden Motorunterst\u00fctzung) die wir w\u00e4hrend der ganzen Atlantik\u00fcberquerung beibehalten sollten. Seitdem wir ca. 300sm n\u00f6rdlich der Kapverden auf die Passatwinde gestossen sind, kannten wir nur noch ein Segel: unseren Parasailor. Von hier ab hie\u00df es: faulenzen, nichts tun &#8230; ab und dann ein wenig den Parasailor trimmen \u2013 fertig! Einzig die ersten N\u00e4chte waren etwas spannend da wir beschlossen hatten \u2013 trotz unserer kleine zwei Mann\/Frau Crew \u2013 den Parasailor auch nachts stehen zu lassen, was sich als richtig und problemlos erweisen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Navigation, Wettervorhersagen, Wetterfiles<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier gleich ein gro\u00dfes Lob\u00a0 &amp; Dankesch\u00f6n an J\u00f6rg Drexhagen (<a href=\"http:\/\/www.yachtfunk.com\/\">www.yachtfunk.com<\/a>) und Walter Denis \u00a0(<a href=\"http:\/\/www.bonito.com\/\">www.bonito.com<\/a>). Dank J\u00f6rg\u2019s perfekter SSB Installation, sailmail und dem Bonito MeteoCom Programm von Walter Denis hatten wir stets aktuelle Wetterdaten (Wetterfax und GRIB Files). So konnten wir ein paar mal unseren Kurs korrigieren um bessere Winde zu erreichen. Wir haben ein ICOM IC-718 HF Tranceiver mit eingebautem Pactor Modem das via Bluetooth mit unserem Navigationsrechner verbunden ist. Mit durchschnittlich 4Kbit\/min (spitze war 7Kbit\/min) haben wir unsere Mails versenden und empfangen k\u00f6nnen und alle zwei Tage aktuelle Grib Files abholen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Besondere Momente&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5358.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2156\" title=\"1DS_5358\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5358-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Spontan w\u00fcrde ich hier als erstes von unseren Wal-Sichtungen berichten. Es ist ein ganz besonderer Moment wenn diese gro\u00dfen, ruhigen und erhabenen S\u00e4ugetiere neben dem Schiff auftauchen und f\u00fcr kurze Zeit majestetisch nebenher schwimmen. Ich hatte schon \u00f6fters Wale in Aquarien oder Zoos gesehen. Aber dass hier, ganz allein \u2013 mitten auf dem Atlantik \u2013 diese anmutigen Tiere beobachten zu k\u00f6nnen, war ein ganz anderes Gef\u00fchl! Insgesamt haben wir drei Mal Wale gesehen. Das erste Mal noch vor den Kapverden, nur kurz, einen direkt neben unserem Schiff auftauchenden ca. 10m langen Wal. Zwei Tage sp\u00e4ter konnten wir zwei \u00fcber 10m lange Grauwale Backbord neben der Pacific High beobachten und noch ein paar Tage darauf umrundete uns ein weiterer Wal ca. eine halbe Stunde lang immer wieder. Er schien einen riesen Spa\u00df daran zu haben an unser Steuerbordseite vorbeizuschwimmen, pl\u00f6tzlich zu beschleunigen und knapp vor unseren Bugspitzen durchzutauchen soda\u00df wir jedesmal damit rechneten ihn mit der Pacific High zu ber\u00fchren (was aber nat\u00fcrlich nicht geschah!)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5075.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2158\" title=\"1DS_5075\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5075-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5104.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2172\" title=\"1DS_5104\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5104-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Nicht minder beeindruckend waren die vielen Delfinschulen die besonders am sp\u00e4ten Nachmitag vor Sonnenuntergang unser Schiff besuchten. Manchmal waren es nur 5 bis 10 Delfine, dann wieder gro\u00dfe Delfinschulen mit \u00fcber 50 Tieren. Die Delfine schienen an den Besuchen genauso Freude zu haben wie wir. Auch schienen sie sich vergewissern zu wollen, dass wir Ihnen auch wirklich unsere Aufmerksamkeit schenkten. Oft entdeckten wir sie schon einige km entfernt wenn <a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5074.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2159\" title=\"1DS_5074\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5074-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a>sie auf die Pacific High pfeilschnell zuschossen. Auch wenn wir mit 10kn bis 12kn flott unterwegs waren, stellte dies f\u00fcr diese eleganten Tiere keine Herausvorderung dar. Ich sch\u00e4tze, sie waren m\u00fchelos drei mal so schnell wie wir. Ich hatte das Gef\u00fchl, dass sie uns gerade am Anfang ihrer Besuche immer wieder mit aberwitzigen Spr\u00fcngen, Saltos, Schrauben, Drehungen gefolgt von lauten Bauchplatschern oder regelrecht senkrechten Spr\u00fcngen, beindrucken wollten. Auch wurde uns bewu\u00dft wie viele unterschiedliche Delfinarten es gibt: wir konnten kleine (unter 2m) hellgraue entdecken, gepunktete Delfine, solche die am Bauch vollkommen weiss und deren R\u00fcckenflosse im Kontrast dazu dunkelgrau war, aber auch viel gr\u00f6\u00dfere (3m) dungelgraue bis schwarze Delfine.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5086.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2161\" title=\"1DS_5086\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5086-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Zwischendurch haben wir auch Haie gesehen. Das heisst, eigentlich haben wir die Haie nicht direkt gesehen sondern sie erst im Nachhinein auf Anitas Videoaufnahmen entdeckt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein t\u00e4glich wiederkehrendes Ritual waren die traumhaften Sonnenunterg\u00e4nge, die wir bei einem guten Sundowner auf der Flybridge genossen haben. Da unser Kurs uns genau nach Westen zur Karibik f\u00fchrte segelten wir jeden Abend in die untergehende Sonne: was gibt es sch\u00f6neres!?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend meinen Nachtwachen habe ich fosphoreszierendes Plankton erlebt: WOW! Das ganze Meer erstrahlt in einem gr\u00fcn\/gelblichen Feuerwerk! F\u00fcr mich sah es aus wie viele Unterwasserexplosionen von hellgr\u00fcnem Licht die besonders in unserem Kielwasser noch an Intensit\u00e4t gewannen: faszinierend!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5220.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2184\" title=\"1DS_5220\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5220-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5446.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2185\" title=\"1DS_5446\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5446-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein paar Zahlen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht sind die folgenden Diagramme f\u00fcr den einen oder anderen der auch eine Atlantik\u00fcberquerung plant von Interesse&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir versuchen den Schulunterricht an Bord so eng wie m\u00f6glich mit den aktuellen Erlebnissen zu verkn\u00fcpfen. Dies ist besonders einfach beim Sprachunterricht\u00a0 oder in Erdkunde (wir befassen uns immer mit dem aktuellen Land in dem wir uns befinden). W\u00e4hrend der Atlantik\u00fcberquerung hatten wir in Physik das Thema \u201egleichf\u00f6rmige und ungleichf\u00f6rmige Bewegungen\u201c und Helena und Kolja haben jeweils ein Diagramm mit der t\u00e4glich zur\u00fcckgelegten Wegstrecke erstellt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_02.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2175\" title=\"pacific-high_02\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_02.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"342\" \/><\/a><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_03.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2176\" title=\"pacific-high_03\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_03.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"323\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier dazu ein Diagramm mit unseren Etmalen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Etmale_Text_700.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2177\" title=\"Atlantik_Etmale_Text_700\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Etmale_Text_700.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"469\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe im Logbuch auch die Motorstunden und wie lange wir welche Segel genutzt haben eingetragen. Hier die Auswertung:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Segel_Text_700.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2178\" title=\"Atlantik_Segel_Text_700\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Segel_Text_700.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"484\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie man leicht erkennen kann haben wir Dank der Passatwinde meistens den Parasailor (Spi) benutzt, gefolgt von Gro\u00df und Fock&#8230;<\/p>\n<p><!--:--><!--:fr--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vorbereitungen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5052.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2144\" title=\"1DS_5052\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5052-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Bereits im Herbst 2009 waren alle Garantiearbeiten und dar\u00fcber hinausgehende W\u00fcnsche unsererseits an\u00a0 der \u201ePacific High\u201c in Gruissan \/ Frankreich von der Lagoon Werft erledigt worden. Auf dem Weg zu den Kanaren, der spanischen Mittelmeerk\u00fcste entlang, hatten wir begonnen unsere Ersatzteillisten zu komplettieren und weitere kleine Instandsetzungs- un Reparatur- Arbeiten durchzuf\u00fchren. So kamen wir bereits gut vorbereitet Anfang Dezember in Las Palmas \/ Gran Canaria an. Trotzdem wurde es ein l\u00e4ngerer Aufenthalt auf den Kanaren da wir zuerst zwei Wochen auf wichtige Ersatzteile von Lagoon warten mu\u00dften (unter anderem ein defekter Bilgenpumpensensor). Die Ersatzteile wurden in zwei Sendungen verschickt (grosser Fehler!): das eine Paket hielten wir schon nach drei Tagen in unseren H\u00e4nden, das zweite, wurde vom Zoll 14 Tage lang beanstandet und drei Mal zwischen Las Palmas und Madrid hin und her geschickt (dank UPS Tracking konnten wir genau verfolgen wie viele Flugmeilen unsere Lieferung gerade mal wieder gereist war). Als endlich alle Teile angekommen und eingebaut waren begann die Warterei auf ein g\u00fcnstiges Wetterfenster f\u00fcr die Atlantik\u00fcberquerung. Wenn man <a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5344.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2166\" title=\"1DS_5344\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5344-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>erfahrenen Atlantikseglern glauben darf hei\u00dft die Empfehlung : \u201eje sp\u00e4ter je besser\u201c. So steht es in \u201eSegelrouten de Welt\u201c von \u201eJimmy Cornell\u201c, so beschreibt es \u201eBobby Schenk\u201c auf seinen Internetseiten und so haben wir Ratschl\u00e4ge von vielen Seglern mit Atlantikerfahrung bekommen. Im Widerspruch dazu hatte die Aussage, die wir in den letzten Monaten sehr h\u00e4ufig zu h\u00f6ren bekommen hatten: \u201edas Wetter ist nicht mehr so wie es fr\u00fcher einmal war\u201c, auch hier seine G\u00fcltigkeit. Der (fr\u00fche) November w\u00e4re optimal f\u00fcr eine Atlantik\u00fcberquerung gewesen! Dagegen jagte im Dezember ein m\u00e4chtiges Tiefdruckgebiet nach dem anderen von der n\u00f6rdlichen Karibik Richtung iberische Halbinsel \u00fcber den Atlantik (und sorgte dort f\u00fcr heftige Unwetter \u2013 in gro\u00dfen Teilen Spaniens wurde der Katastrophenalarm ausgel\u00f6st). Die Tiefdruckgebiete rauschten soweit s\u00fcdlich \u00fcber den Atlantik, dass die Passatwinde teilweise ganz zum erliegen kamen und auf den ersten 700sm Richtung Kapverden s\u00fcdwestliche Winde (also direkt auf die Nase) um 25kn vorherrschten. Nat\u00fcrlich kann man auch unter diesen Umst\u00e4nden \u00fcber den Atlantik segeln (die Winde waren ja eher zu schwach als zu stark und das Meer ruhig). Wir wollten uns das aber f\u00fcr unsere erste \u00dcberquerung nicht antun, gerade die Kinder sollten diese Zeit in positiver Erinnerung behalten (und so sollte es auch kommen: wenn man heute Helena und Kolja nach ihrer bisher sch\u00f6nsten Zeit an Bord fragt, so antworten beide spontan: der Atlantik &#8211; aber dazu sp\u00e4ter). Auch erhielten wir Berichte von befreundeten Seglern, die Anfang \/ Mitte Dezember gestartet waren, und bis zu den Kapverden bereits ihre Dieseltanks leer motort hatten und dort umst\u00e4ndlich aus F\u00e4ssern betankt wurden, oder von anderen wiederum, die nach drei Wochen segeln immer noch 1000sm von Barbados entfernt waren. Wir nutzten die Zeit um uns die Insel mit einem Mietwagen anzuschauen und zum x-ten Mal unsere Vorr\u00e4te zu komplettieren. Auch konnten wir w\u00e4hrend dieser Zeit viele nette Freundschaften zu anderen Blauwasser Seglern kn\u00fcpfen, die wir hoffentlich auf unserer Reise wiedersehen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5065.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2145\" title=\"1DS_5065\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5065-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Wenn man auf seinem Segelboot lebt, glaubt man sein \u201ezu Hause\u201c bestens zu kennen und \u201eim Griff\u201c zu haben und wird doch immer wieder aufs neue von kleinen und gr\u00f6\u00dferen Defekten und Problemen \u00fcberrascht. Unsere Pacific High haben wir vor Abfahrt \u00a0drei Mal von Masttop bis zur tiefsten Bilge genauestens \u00fcberpr\u00fcft und kontrolliert. Besonders das laufende Gut, alle Schoten, Fallen, Sch\u00e4kel, Fittings und Bolzen wurden genau inspiziert. Das Beiboot wurde mit Spanngurten fest an den Davits verzurrt. Die Elektronik gecheckt \u2013 ein neues Update von Raymarine auf die Software Version 5.52 eingespielt (hat zwar nichts gen\u00fctzt aber man hat ein gutes Gef\u00fchl!). Die Motoren die Saildrives und der Generator wurden erst gewartet, also wurden nur das \u00d6l, die \u00d6lfilter und Dieselfilter, Wasserabscheider, alle Leitungen kontrolliert&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5140.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2183\" title=\"1DS_5140\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5140-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Lebensmittelbevorratung: \u201e&#8230;oder, man kann es auch \u00fcbertreiben\u201c. Wir m\u00fcssen gestehen, dass wir immer noch dem Kaufrausch erliegen. Wenn wir eine g\u00fcnstige Einkaufsquelle gefunden haben und die Lebensmittel auch noch leicht an Bord geschafft werden k\u00f6nnen, kaufen wir ein, als g\u00e4be es kein Morgen. Auch 20 Gl\u00e4ser Nutella, 150 Cola Dosen, 50l. Orangensaft oder 20 Dosen Pringles Chips sind dann keine Seltenheit! Um es kurz zu machen: wir sind nicht verhungert und haben auch nach der Atlantik\u00fcberquerung noch Grundnahrungsmittel f\u00fcr mindestens ein halbes Jahr an Boot. Alle schnell verderblichen Lebensmittel wie Obst, Gem\u00fcse und Fleisch hatten wir in drei Chargen eingekauft: einen Teil zum direkten Verbrauch den wir in Netzen im Cockpit gelagert haben, einen Teil im Null Grad Fach im K\u00fchlschrank und einen Teil tiefgefroren im Gefrierschrank. So haben wir z. Bsp. drei Kilo rote Paprika, 8 Schlangengurken, 3kg Zucchini, etc. eingekauft und Dank null Grad Fach im K\u00fchlschrank hatten wir noch frische Paprika nach 18 Tagen in der Ankerbucht von Martinique.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ende Dezember hatte unser Warten dann ein Ende und wir fanden \u201eunser\u201c stabiles l\u00e4ngerfristiges Wetterfenster und konnten am letzten Tag des Jahres aufbrechen. Exakt um 15:05 Uhr hie\u00df es Leinen los und wir fuhren zusammen mit der \u201eJEWEL\u201c von Anton (einer weiteren Lagoon 500) unter viel Gewinke und Getr\u00f6te zum Hafen von Las Palmas hinaus&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Crew<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lange ha<a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5235.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2146 alignleft\" title=\"1DS_5235\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5235-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>ben wir \u00fcberlegt ob wir alleine oder mit einer gr\u00f6\u00dferen Crew \u00fcber den Atlantik segeln. Obwohl vieles f\u00fcr die Option einer gr\u00f6\u00dferen Crew spricht (einfachere und k\u00fcrzere Nachtwachen, leichteres Bedienen der Segel speziell des Parasailors und unsere mangelnde Atlantikerfahrung, etc.) haben wir uns doch entschieden alleine zu segeln. Unser wichtigstes Argument war, die Flexibilit\u00e4t bei dem uns g\u00fcnstig erscheinenden Wetterfenster zu starten, zu behalten (und genauso sollte es ja auch kommen!). Unsere urspr\u00fcnliche Idee war es Anfang Dezember zu starten und schlussendlich haben wir es gerade noch am 31.12 geschafft. Man kann keinem noch so gutem Freund zumuten so lange \u2013 quasi standby \u2013 zu warten. Gerade deswegen vielen Dank an die lieben Angebote uns zu unterst\u00fctzen und mitzusegeln! Wie von uns erhofft, waren die 16Tage Atlantik ein intensives \u201eFamilienerlebnis\u201c f\u00fcr uns vier. Es dauerte eine Weile, vielleicht 4 Tage, bevor wir unseren Rythmus an Bord gefunden hatten. Besonders Helena hatte es diesmal schwer, da Sie zum ersten Mal Seekrank wurde (nach einem Tag war Alles wieder vorbei).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachtwachen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5473.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2180\" title=\"1DS_5473\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5473-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Die Nachwachen haben Anita und ich uns geteilt, Helena und Kolja haben tags\u00fcber Wachen \u00fcbernommen um uns zu entlasten. Wir haben f\u00fcr die Nachtwachen kein starres Zeitschema eingef\u00fchrt, sondern die Nacht grob in zwei Wachen eingeteilt , wobei jeder so lange Wache gehalten hat bis er M\u00fcde war. Wir sind mit dieser lockeren Einteilung die ganzen 16 Tage sehr gut zurecht gekommen und f\u00fchlten uns auch bei der Ankunft in Martinique fit. Ich habe meine Nachtwachen meistens auf der Flybridge verbracht. Am Anfang noch in die Segeljacke geh\u00fcllt, dann mit Fliespullover und am Ende im lang\u00e4rmeligen T-Shirt. Die Nachtluft war bis zu den Capverden 21 Grad warm und am Ende vor Martinique 25 Grad warm. Wir hatten m\u00e4\u00dfigen und trockenen (=angenehmen) R\u00fcckenwind. Da wir mondlose N\u00e4chte hatten funkelten die Sterne umso heller. Ich habe noch nie so viele Sterne mit blossem Auge sehen k\u00f6nnen. Zwischendurch habe ich viel gelesen, Filme angeschaut, Emails geschrieben, &#8230; am liebsten jedoch mich auf die Polster der Fly gelegt, Lounge Musik (Cafe del Mar) vom iPod geh\u00f6rt und die Sterne angeschaut!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Segeln<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5113.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2152\" title=\"1DS_5113\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5113-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5260.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2153\" title=\"1DS_5260\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5260-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Segeltechnisch war der Atlantik relativ anspruchslos. Wir hatten ja lange genug auf gutes Wetter gewartet und dieses auch w\u00e4hrend der gesamten \u00dcberquerung behalten. Die 6 Tage, bis wir auf die Passatwinde westlich der Kapverden gestossen sind, waren durch wechselnde Winde gepr\u00e4gt. Ca. 2 Tage hatten wir Gl\u00fcck mit perfekten Winden um 20kn aus NO, die restlichen 4 Tage schwache Winde um 10kn aus wechselnden Richtungen. In diesen 6 Tagen haben wir h\u00e4ufig zwischen Gro\u00df\/Genua, Parasailor und Gennaker hin- und her- gewechselt. Dadurch konnten wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,5 kn erreichen (bei nur 6 Stunden Motorunterst\u00fctzung) die wir w\u00e4hrend der ganzen Atlantik\u00fcberquerung beibehalten sollten. Seitdem wir ca. 300sm n\u00f6rdlich der Kapverden auf die Passatwinde gestossen sind, kannten wir nur noch ein Segel: unseren Parasailor. Von hier ab hie\u00df es: faulenzen, nichts tun &#8230; ab und dann ein wenig den Parasailor trimmen \u2013 fertig! Einzig die ersten N\u00e4chte waren etwas spannend da wir beschlossen hatten \u2013 trotz unserer kleine zwei Mann\/Frau Crew \u2013 den Parasailor auch nachts stehen zu lassen, was sich als richtig und problemlos erweisen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Navigation, Wettervorhersagen, Wetterfiles<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier gleich ein gro\u00dfes Lob\u00a0 &amp; Dankesch\u00f6n an J\u00f6rg Drexhagen (<a href=\"http:\/\/www.yachtfunk.com\/\">www.yachtfunk.com<\/a>) und Walter Denis \u00a0(<a href=\"http:\/\/www.bonito.com\/\">www.bonito.com<\/a>). Dank J\u00f6rg\u2019s perfekter SSB Installation, sailmail und dem Bonito MeteoCom Programm von Walter Denis hatten wir stets aktuelle Wetterdaten (Wetterfax und GRIB Files). So konnten wir ein paar mal unseren Kurs korrigieren um bessere Winde zu erreichen. Wir haben ein ICOM IC-718 HF Tranceiver mit eingebautem Pactor Modem das via Bluetooth mit unserem Navigationsrechner verbunden ist. Mit durchschnittlich 4Kbit\/min (spitze war 7Kbit\/min) haben wir unsere Mails versenden und empfangen k\u00f6nnen und alle zwei Tage aktuelle Grib Files abholen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Besondere Momente&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5358.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2156\" title=\"1DS_5358\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5358-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Spontan w\u00fcrde ich hier als erstes von unseren Wal-Sichtungen berichten. Es ist ein ganz besonderer Moment wenn diese gro\u00dfen, ruhigen und erhabenen S\u00e4ugetiere neben dem Schiff auftauchen und f\u00fcr kurze Zeit majestetisch nebenher schwimmen. Ich hatte schon \u00f6fters Wale in Aquarien oder Zoos gesehen. Aber dass hier, ganz allein \u2013 mitten auf dem Atlantik \u2013 diese anmutigen Tiere beobachten zu k\u00f6nnen, war ein ganz anderes Gef\u00fchl! Insgesamt haben wir drei Mal Wale gesehen. Das erste Mal noch vor den Kapverden, nur kurz, einen direkt neben unserem Schiff auftauchenden ca. 10m langen Wal. Zwei Tage sp\u00e4ter konnten wir zwei \u00fcber 10m lange Grauwale Backbord neben der Pacific High beobachten und noch ein paar Tage darauf umrundete uns ein weiterer Wal ca. eine halbe Stunde lang immer wieder. Er schien einen riesen Spa\u00df daran zu haben an unser Steuerbordseite vorbeizuschwimmen, pl\u00f6tzlich zu beschleunigen und knapp vor unseren Bugspitzen durchzutauchen soda\u00df wir jedesmal damit rechneten ihn mit der Pacific High zu ber\u00fchren (was aber nat\u00fcrlich nicht geschah!)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5075.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2158\" title=\"1DS_5075\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5075-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5104.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2172\" title=\"1DS_5104\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5104-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Nicht minder beeindruckend waren die vielen Delfinschulen die besonders am sp\u00e4ten Nachmitag vor Sonnenuntergang unser Schiff besuchten. Manchmal waren es nur 5 bis 10 Delfine, dann wieder gro\u00dfe Delfinschulen mit \u00fcber 50 Tieren. Die Delfine schienen an den Besuchen genauso Freude zu haben wie wir. Auch schienen sie sich vergewissern zu wollen, dass wir Ihnen auch wirklich unsere Aufmerksamkeit schenkten. Oft entdeckten wir sie schon einige km entfernt wenn <a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5074.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2159\" title=\"1DS_5074\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5074-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a>sie auf die Pacific High pfeilschnell zuschossen. Auch wenn wir mit 10kn bis 12kn flott unterwegs waren, stellte dies f\u00fcr diese eleganten Tiere keine Herausvorderung dar. Ich sch\u00e4tze, sie waren m\u00fchelos drei mal so schnell wie wir. Ich hatte das Gef\u00fchl, dass sie uns gerade am Anfang ihrer Besuche immer wieder mit aberwitzigen Spr\u00fcngen, Saltos, Schrauben, Drehungen gefolgt von lauten Bauchplatschern oder regelrecht senkrechten Spr\u00fcngen, beindrucken wollten. Auch wurde uns bewu\u00dft wie viele unterschiedliche Delfinarten es gibt: wir konnten kleine (unter 2m) hellgraue entdecken, gepunktete Delfine, solche die am Bauch vollkommen weiss und deren R\u00fcckenflosse im Kontrast dazu dunkelgrau war, aber auch viel gr\u00f6\u00dfere (3m) dungelgraue bis schwarze Delfine.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5086.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2161\" title=\"1DS_5086\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5086-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Zwischendurch haben wir auch Haie gesehen. Das heisst, eigentlich haben wir die Haie nicht direkt gesehen sondern sie erst im Nachhinein auf Anitas Videoaufnahmen entdeckt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein t\u00e4glich wiederkehrendes Ritual waren die traumhaften Sonnenunterg\u00e4nge, die wir bei einem guten Sundowner auf der Flybridge genossen haben. Da unser Kurs uns genau nach Westen zur Karibik f\u00fchrte segelten wir jeden Abend in die untergehende Sonne: was gibt es sch\u00f6neres!?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend meinen Nachtwachen habe ich fosphoreszierendes Plankton erlebt: WOW! Das ganze Meer erstrahlt in einem gr\u00fcn\/gelblichen Feuerwerk! F\u00fcr mich sah es aus wie viele Unterwasserexplosionen von hellgr\u00fcnem Licht die besonders in unserem Kielwasser noch an Intensit\u00e4t gewannen: faszinierend!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5220.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2184\" title=\"1DS_5220\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5220-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5446.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2185\" title=\"1DS_5446\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5446-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein paar Zahlen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht sind die folgenden Diagramme f\u00fcr den einen oder anderen der auch eine Atlantik\u00fcberquerung plant von Interesse&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir versuchen den Schulunterricht an Bord so eng wie m\u00f6glich mit den aktuellen Erlebnissen zu verkn\u00fcpfen. Dies ist besonders einfach beim Sprachunterricht\u00a0 oder in Erdkunde (wir befassen uns immer mit dem aktuellen Land in dem wir uns befinden). W\u00e4hrend der Atlantik\u00fcberquerung hatten wir in Physik das Thema \u201egleichf\u00f6rmige und ungleichf\u00f6rmige Bewegungen\u201c und Helena und Kolja haben jeweils ein Diagramm mit der t\u00e4glich zur\u00fcckgelegten Wegstrecke erstellt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_02.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2175\" title=\"pacific-high_02\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_02.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"342\" \/><\/a><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_03.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2176\" title=\"pacific-high_03\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_03.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"323\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier dazu ein Diagramm mit unseren Etmalen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Etmale_Text_700.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2177\" title=\"Atlantik_Etmale_Text_700\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Etmale_Text_700.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"469\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe im Logbuch auch die Motorstunden und wie lange wir welche Segel genutzt haben eingetragen. Hier die Auswertung:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Segel_Text_700.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2178\" title=\"Atlantik_Segel_Text_700\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Segel_Text_700.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"484\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie man leicht erkennen kann haben wir Dank der Passatwinde meistens den Parasailor (Spi) benutzt, gefolgt von Gro\u00df und Fock&#8230;<\/p>\n<p><!--:--><!--:it--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vorbereitungen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5052.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2144\" title=\"1DS_5052\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5052-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Bereits im Herbst 2009 waren alle Garantiearbeiten und dar\u00fcber hinausgehende W\u00fcnsche unsererseits an\u00a0 der \u201ePacific High\u201c in Gruissan \/ Frankreich von der Lagoon Werft erledigt worden. Auf dem Weg zu den Kanaren, der spanischen Mittelmeerk\u00fcste entlang, hatten wir begonnen unsere Ersatzteillisten zu komplettieren und weitere kleine Instandsetzungs- un Reparatur- Arbeiten durchzuf\u00fchren. So kamen wir bereits gut vorbereitet Anfang Dezember in Las Palmas \/ Gran Canaria an. Trotzdem wurde es ein l\u00e4ngerer Aufenthalt auf den Kanaren da wir zuerst zwei Wochen auf wichtige Ersatzteile von Lagoon warten mu\u00dften (unter anderem ein defekter Bilgenpumpensensor). Die Ersatzteile wurden in zwei Sendungen verschickt (grosser Fehler!): das eine Paket hielten wir schon nach drei Tagen in unseren H\u00e4nden, das zweite, wurde vom Zoll 14 Tage lang beanstandet und drei Mal zwischen Las Palmas und Madrid hin und her geschickt (dank UPS Tracking konnten wir genau verfolgen wie viele Flugmeilen unsere Lieferung gerade mal wieder gereist war). Als endlich alle Teile angekommen und eingebaut waren begann die Warterei auf ein g\u00fcnstiges Wetterfenster f\u00fcr die Atlantik\u00fcberquerung. Wenn man <a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5344.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2166\" title=\"1DS_5344\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5344-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>erfahrenen Atlantikseglern glauben darf hei\u00dft die Empfehlung : \u201eje sp\u00e4ter je besser\u201c. So steht es in \u201eSegelrouten de Welt\u201c von \u201eJimmy Cornell\u201c, so beschreibt es \u201eBobby Schenk\u201c auf seinen Internetseiten und so haben wir Ratschl\u00e4ge von vielen Seglern mit Atlantikerfahrung bekommen. Im Widerspruch dazu hatte die Aussage, die wir in den letzten Monaten sehr h\u00e4ufig zu h\u00f6ren bekommen hatten: \u201edas Wetter ist nicht mehr so wie es fr\u00fcher einmal war\u201c, auch hier seine G\u00fcltigkeit. Der (fr\u00fche) November w\u00e4re optimal f\u00fcr eine Atlantik\u00fcberquerung gewesen! Dagegen jagte im Dezember ein m\u00e4chtiges Tiefdruckgebiet nach dem anderen von der n\u00f6rdlichen Karibik Richtung iberische Halbinsel \u00fcber den Atlantik (und sorgte dort f\u00fcr heftige Unwetter \u2013 in gro\u00dfen Teilen Spaniens wurde der Katastrophenalarm ausgel\u00f6st). Die Tiefdruckgebiete rauschten soweit s\u00fcdlich \u00fcber den Atlantik, dass die Passatwinde teilweise ganz zum erliegen kamen und auf den ersten 700sm Richtung Kapverden s\u00fcdwestliche Winde (also direkt auf die Nase) um 25kn vorherrschten. Nat\u00fcrlich kann man auch unter diesen Umst\u00e4nden \u00fcber den Atlantik segeln (die Winde waren ja eher zu schwach als zu stark und das Meer ruhig). Wir wollten uns das aber f\u00fcr unsere erste \u00dcberquerung nicht antun, gerade die Kinder sollten diese Zeit in positiver Erinnerung behalten (und so sollte es auch kommen: wenn man heute Helena und Kolja nach ihrer bisher sch\u00f6nsten Zeit an Bord fragt, so antworten beide spontan: der Atlantik &#8211; aber dazu sp\u00e4ter). Auch erhielten wir Berichte von befreundeten Seglern, die Anfang \/ Mitte Dezember gestartet waren, und bis zu den Kapverden bereits ihre Dieseltanks leer motort hatten und dort umst\u00e4ndlich aus F\u00e4ssern betankt wurden, oder von anderen wiederum, die nach drei Wochen segeln immer noch 1000sm von Barbados entfernt waren. Wir nutzten die Zeit um uns die Insel mit einem Mietwagen anzuschauen und zum x-ten Mal unsere Vorr\u00e4te zu komplettieren. Auch konnten wir w\u00e4hrend dieser Zeit viele nette Freundschaften zu anderen Blauwasser Seglern kn\u00fcpfen, die wir hoffentlich auf unserer Reise wiedersehen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5065.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2145\" title=\"1DS_5065\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5065-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Wenn man auf seinem Segelboot lebt, glaubt man sein \u201ezu Hause\u201c bestens zu kennen und \u201eim Griff\u201c zu haben und wird doch immer wieder aufs neue von kleinen und gr\u00f6\u00dferen Defekten und Problemen \u00fcberrascht. Unsere Pacific High haben wir vor Abfahrt \u00a0drei Mal von Masttop bis zur tiefsten Bilge genauestens \u00fcberpr\u00fcft und kontrolliert. Besonders das laufende Gut, alle Schoten, Fallen, Sch\u00e4kel, Fittings und Bolzen wurden genau inspiziert. Das Beiboot wurde mit Spanngurten fest an den Davits verzurrt. Die Elektronik gecheckt \u2013 ein neues Update von Raymarine auf die Software Version 5.52 eingespielt (hat zwar nichts gen\u00fctzt aber man hat ein gutes Gef\u00fchl!). Die Motoren die Saildrives und der Generator wurden erst gewartet, also wurden nur das \u00d6l, die \u00d6lfilter und Dieselfilter, Wasserabscheider, alle Leitungen kontrolliert&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5140.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2183\" title=\"1DS_5140\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5140-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Lebensmittelbevorratung: \u201e&#8230;oder, man kann es auch \u00fcbertreiben\u201c. Wir m\u00fcssen gestehen, dass wir immer noch dem Kaufrausch erliegen. Wenn wir eine g\u00fcnstige Einkaufsquelle gefunden haben und die Lebensmittel auch noch leicht an Bord geschafft werden k\u00f6nnen, kaufen wir ein, als g\u00e4be es kein Morgen. Auch 20 Gl\u00e4ser Nutella, 150 Cola Dosen, 50l. Orangensaft oder 20 Dosen Pringles Chips sind dann keine Seltenheit! Um es kurz zu machen: wir sind nicht verhungert und haben auch nach der Atlantik\u00fcberquerung noch Grundnahrungsmittel f\u00fcr mindestens ein halbes Jahr an Boot. Alle schnell verderblichen Lebensmittel wie Obst, Gem\u00fcse und Fleisch hatten wir in drei Chargen eingekauft: einen Teil zum direkten Verbrauch den wir in Netzen im Cockpit gelagert haben, einen Teil im Null Grad Fach im K\u00fchlschrank und einen Teil tiefgefroren im Gefrierschrank. So haben wir z. Bsp. drei Kilo rote Paprika, 8 Schlangengurken, 3kg Zucchini, etc. eingekauft und Dank null Grad Fach im K\u00fchlschrank hatten wir noch frische Paprika nach 18 Tagen in der Ankerbucht von Martinique.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ende Dezember hatte unser Warten dann ein Ende und wir fanden \u201eunser\u201c stabiles l\u00e4ngerfristiges Wetterfenster und konnten am letzten Tag des Jahres aufbrechen. Exakt um 15:05 Uhr hie\u00df es Leinen los und wir fuhren zusammen mit der \u201eJEWEL\u201c von Anton (einer weiteren Lagoon 500) unter viel Gewinke und Getr\u00f6te zum Hafen von Las Palmas hinaus&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Crew<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lange ha<a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5235.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2146 alignleft\" title=\"1DS_5235\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5235-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>ben wir \u00fcberlegt ob wir alleine oder mit einer gr\u00f6\u00dferen Crew \u00fcber den Atlantik segeln. Obwohl vieles f\u00fcr die Option einer gr\u00f6\u00dferen Crew spricht (einfachere und k\u00fcrzere Nachtwachen, leichteres Bedienen der Segel speziell des Parasailors und unsere mangelnde Atlantikerfahrung, etc.) haben wir uns doch entschieden alleine zu segeln. Unser wichtigstes Argument war, die Flexibilit\u00e4t bei dem uns g\u00fcnstig erscheinenden Wetterfenster zu starten, zu behalten (und genauso sollte es ja auch kommen!). Unsere urspr\u00fcnliche Idee war es Anfang Dezember zu starten und schlussendlich haben wir es gerade noch am 31.12 geschafft. Man kann keinem noch so gutem Freund zumuten so lange \u2013 quasi standby \u2013 zu warten. Gerade deswegen vielen Dank an die lieben Angebote uns zu unterst\u00fctzen und mitzusegeln! Wie von uns erhofft, waren die 16Tage Atlantik ein intensives \u201eFamilienerlebnis\u201c f\u00fcr uns vier. Es dauerte eine Weile, vielleicht 4 Tage, bevor wir unseren Rythmus an Bord gefunden hatten. Besonders Helena hatte es diesmal schwer, da Sie zum ersten Mal Seekrank wurde (nach einem Tag war Alles wieder vorbei).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachtwachen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5473.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2180\" title=\"1DS_5473\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5473-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Die Nachwachen haben Anita und ich uns geteilt, Helena und Kolja haben tags\u00fcber Wachen \u00fcbernommen um uns zu entlasten. Wir haben f\u00fcr die Nachtwachen kein starres Zeitschema eingef\u00fchrt, sondern die Nacht grob in zwei Wachen eingeteilt , wobei jeder so lange Wache gehalten hat bis er M\u00fcde war. Wir sind mit dieser lockeren Einteilung die ganzen 16 Tage sehr gut zurecht gekommen und f\u00fchlten uns auch bei der Ankunft in Martinique fit. Ich habe meine Nachtwachen meistens auf der Flybridge verbracht. Am Anfang noch in die Segeljacke geh\u00fcllt, dann mit Fliespullover und am Ende im lang\u00e4rmeligen T-Shirt. Die Nachtluft war bis zu den Capverden 21 Grad warm und am Ende vor Martinique 25 Grad warm. Wir hatten m\u00e4\u00dfigen und trockenen (=angenehmen) R\u00fcckenwind. Da wir mondlose N\u00e4chte hatten funkelten die Sterne umso heller. Ich habe noch nie so viele Sterne mit blossem Auge sehen k\u00f6nnen. Zwischendurch habe ich viel gelesen, Filme angeschaut, Emails geschrieben, &#8230; am liebsten jedoch mich auf die Polster der Fly gelegt, Lounge Musik (Cafe del Mar) vom iPod geh\u00f6rt und die Sterne angeschaut!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Segeln<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5113.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2152\" title=\"1DS_5113\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5113-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5260.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2153\" title=\"1DS_5260\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5260-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Segeltechnisch war der Atlantik relativ anspruchslos. Wir hatten ja lange genug auf gutes Wetter gewartet und dieses auch w\u00e4hrend der gesamten \u00dcberquerung behalten. Die 6 Tage, bis wir auf die Passatwinde westlich der Kapverden gestossen sind, waren durch wechselnde Winde gepr\u00e4gt. Ca. 2 Tage hatten wir Gl\u00fcck mit perfekten Winden um 20kn aus NO, die restlichen 4 Tage schwache Winde um 10kn aus wechselnden Richtungen. In diesen 6 Tagen haben wir h\u00e4ufig zwischen Gro\u00df\/Genua, Parasailor und Gennaker hin- und her- gewechselt. Dadurch konnten wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,5 kn erreichen (bei nur 6 Stunden Motorunterst\u00fctzung) die wir w\u00e4hrend der ganzen Atlantik\u00fcberquerung beibehalten sollten. Seitdem wir ca. 300sm n\u00f6rdlich der Kapverden auf die Passatwinde gestossen sind, kannten wir nur noch ein Segel: unseren Parasailor. Von hier ab hie\u00df es: faulenzen, nichts tun &#8230; ab und dann ein wenig den Parasailor trimmen \u2013 fertig! Einzig die ersten N\u00e4chte waren etwas spannend da wir beschlossen hatten \u2013 trotz unserer kleine zwei Mann\/Frau Crew \u2013 den Parasailor auch nachts stehen zu lassen, was sich als richtig und problemlos erweisen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Navigation, Wettervorhersagen, Wetterfiles<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier gleich ein gro\u00dfes Lob\u00a0 &amp; Dankesch\u00f6n an J\u00f6rg Drexhagen (<a href=\"http:\/\/www.yachtfunk.com\/\">www.yachtfunk.com<\/a>) und Walter Denis \u00a0(<a href=\"http:\/\/www.bonito.com\/\">www.bonito.com<\/a>). Dank J\u00f6rg\u2019s perfekter SSB Installation, sailmail und dem Bonito MeteoCom Programm von Walter Denis hatten wir stets aktuelle Wetterdaten (Wetterfax und GRIB Files). So konnten wir ein paar mal unseren Kurs korrigieren um bessere Winde zu erreichen. Wir haben ein ICOM IC-718 HF Tranceiver mit eingebautem Pactor Modem das via Bluetooth mit unserem Navigationsrechner verbunden ist. Mit durchschnittlich 4Kbit\/min (spitze war 7Kbit\/min) haben wir unsere Mails versenden und empfangen k\u00f6nnen und alle zwei Tage aktuelle Grib Files abholen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Besondere Momente&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5358.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2156\" title=\"1DS_5358\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5358-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Spontan w\u00fcrde ich hier als erstes von unseren Wal-Sichtungen berichten. Es ist ein ganz besonderer Moment wenn diese gro\u00dfen, ruhigen und erhabenen S\u00e4ugetiere neben dem Schiff auftauchen und f\u00fcr kurze Zeit majestetisch nebenher schwimmen. Ich hatte schon \u00f6fters Wale in Aquarien oder Zoos gesehen. Aber dass hier, ganz allein \u2013 mitten auf dem Atlantik \u2013 diese anmutigen Tiere beobachten zu k\u00f6nnen, war ein ganz anderes Gef\u00fchl! Insgesamt haben wir drei Mal Wale gesehen. Das erste Mal noch vor den Kapverden, nur kurz, einen direkt neben unserem Schiff auftauchenden ca. 10m langen Wal. Zwei Tage sp\u00e4ter konnten wir zwei \u00fcber 10m lange Grauwale Backbord neben der Pacific High beobachten und noch ein paar Tage darauf umrundete uns ein weiterer Wal ca. eine halbe Stunde lang immer wieder. Er schien einen riesen Spa\u00df daran zu haben an unser Steuerbordseite vorbeizuschwimmen, pl\u00f6tzlich zu beschleunigen und knapp vor unseren Bugspitzen durchzutauchen soda\u00df wir jedesmal damit rechneten ihn mit der Pacific High zu ber\u00fchren (was aber nat\u00fcrlich nicht geschah!)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5075.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2158\" title=\"1DS_5075\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5075-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5104.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2172\" title=\"1DS_5104\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5104-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Nicht minder beeindruckend waren die vielen Delfinschulen die besonders am sp\u00e4ten Nachmitag vor Sonnenuntergang unser Schiff besuchten. Manchmal waren es nur 5 bis 10 Delfine, dann wieder gro\u00dfe Delfinschulen mit \u00fcber 50 Tieren. Die Delfine schienen an den Besuchen genauso Freude zu haben wie wir. Auch schienen sie sich vergewissern zu wollen, dass wir Ihnen auch wirklich unsere Aufmerksamkeit schenkten. Oft entdeckten wir sie schon einige km entfernt wenn <a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5074.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2159\" title=\"1DS_5074\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5074-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a>sie auf die Pacific High pfeilschnell zuschossen. Auch wenn wir mit 10kn bis 12kn flott unterwegs waren, stellte dies f\u00fcr diese eleganten Tiere keine Herausvorderung dar. Ich sch\u00e4tze, sie waren m\u00fchelos drei mal so schnell wie wir. Ich hatte das Gef\u00fchl, dass sie uns gerade am Anfang ihrer Besuche immer wieder mit aberwitzigen Spr\u00fcngen, Saltos, Schrauben, Drehungen gefolgt von lauten Bauchplatschern oder regelrecht senkrechten Spr\u00fcngen, beindrucken wollten. Auch wurde uns bewu\u00dft wie viele unterschiedliche Delfinarten es gibt: wir konnten kleine (unter 2m) hellgraue entdecken, gepunktete Delfine, solche die am Bauch vollkommen weiss und deren R\u00fcckenflosse im Kontrast dazu dunkelgrau war, aber auch viel gr\u00f6\u00dfere (3m) dungelgraue bis schwarze Delfine.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5086.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2161\" title=\"1DS_5086\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5086-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Zwischendurch haben wir auch Haie gesehen. Das heisst, eigentlich haben wir die Haie nicht direkt gesehen sondern sie erst im Nachhinein auf Anitas Videoaufnahmen entdeckt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein t\u00e4glich wiederkehrendes Ritual waren die traumhaften Sonnenunterg\u00e4nge, die wir bei einem guten Sundowner auf der Flybridge genossen haben. Da unser Kurs uns genau nach Westen zur Karibik f\u00fchrte segelten wir jeden Abend in die untergehende Sonne: was gibt es sch\u00f6neres!?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend meinen Nachtwachen habe ich fosphoreszierendes Plankton erlebt: WOW! Das ganze Meer erstrahlt in einem gr\u00fcn\/gelblichen Feuerwerk! F\u00fcr mich sah es aus wie viele Unterwasserexplosionen von hellgr\u00fcnem Licht die besonders in unserem Kielwasser noch an Intensit\u00e4t gewannen: faszinierend!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5220.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2184\" title=\"1DS_5220\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5220-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5446.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2185\" title=\"1DS_5446\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/1DS_5446-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein paar Zahlen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht sind die folgenden Diagramme f\u00fcr den einen oder anderen der auch eine Atlantik\u00fcberquerung plant von Interesse&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir versuchen den Schulunterricht an Bord so eng wie m\u00f6glich mit den aktuellen Erlebnissen zu verkn\u00fcpfen. Dies ist besonders einfach beim Sprachunterricht\u00a0 oder in Erdkunde (wir befassen uns immer mit dem aktuellen Land in dem wir uns befinden). W\u00e4hrend der Atlantik\u00fcberquerung hatten wir in Physik das Thema \u201egleichf\u00f6rmige und ungleichf\u00f6rmige Bewegungen\u201c und Helena und Kolja haben jeweils ein Diagramm mit der t\u00e4glich zur\u00fcckgelegten Wegstrecke erstellt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_02.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2175\" title=\"pacific-high_02\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_02.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"342\" \/><\/a><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_03.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2176\" title=\"pacific-high_03\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/pacific-high_03.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"323\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier dazu ein Diagramm mit unseren Etmalen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Etmale_Text_700.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2177\" title=\"Atlantik_Etmale_Text_700\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Etmale_Text_700.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"469\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe im Logbuch auch die Motorstunden und wie lange wir welche Segel genutzt haben eingetragen. Hier die Auswertung:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Segel_Text_700.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2178\" title=\"Atlantik_Segel_Text_700\" src=\" http:\/\/pacifichigh.de\/wp_ph_de\/wp-content\/uploads\/Atlantik_Segel_Text_700.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"484\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie man leicht erkennen kann haben wir Dank der Passatwinde meistens den Parasailor (Spi) benutzt, gefolgt von Gro\u00df und Fock&#8230;<\/p>\n<p><!--:--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>httpv:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lIJPYiHlL0I Vorbereitungen Bereits im Herbst 2009 waren alle Garantiearbeiten und dar\u00fcber hinausgehende W\u00fcnsche unsererseits an\u00a0 der \u201ePacific High\u201c in Gruissan \/ Frankreich von der Lagoon Werft erledigt worden. Auf dem Weg zu den Kanaren, der spanischen Mittelmeerk\u00fcste entlang, hatten wir begonnen unsere Ersatzteillisten zu komplettieren und weitere kleine Instandsetzungs- un Reparatur- Arbeiten durchzuf\u00fchren. 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